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Listenplatz 6 für Peter Meiwald

Sonntag, 17. März 2013 von Redaktion

Peter Meiwald auf der Landesdelegiertenkonferenz in Oldenburg auf Platz 6 der Landesliste der Bundestagskandidaten gewählt

Vom Freitag, dem 08.03.2013 bis Samstag, den 09.03.2013 kamen 172 Delegierte der Niedersächsischen GRÜNEN zum Parteitag in Oldenburg LDK Oldenburg 015zusammen. Einziger Tagesordnungspunkt war die Aufstellung der Landesliste der Bundestagskandidaten. Für die Ammerländer GRÜNEN waren neben dem Delegierten und Bundestagsdirektkandidaten des Wahlkreises Oldenburg-Ammerland Peter Meiwald die Delegierten Sonja Wagner und Friedrich Haubold sowie die Ersatzdelegierten Susanne Miks, Christel Ahlers und Edeteilen Grambart dabei.

Zum Auftakt des Parteitages läutete Katrin Göring-Eckart, GRÜNEN-Spitzenkandidatin im Bund, in ihrer Rede den Bundestagswahlkampf ein: „Wer sich die Politik von Schwarz-Gelb in den letzten Jahren anschaut, der kommt nicht umhin, da das eine oder andere Plagiat zu wittern: Atomausstieg, Abschaffung der Wehrpflicht, und vieles mehr – schlecht abgekupfert von guten GRÜNEN Ideen. Da fragen sich viele Leute zu recht: Warum nicht lieber das Original wählen? Eine Alleinstellungs-Merkel wird nicht reichen, um dieses SCHWARZ-GELBE Trauerspiel unnötig zu verlängern.“

Die von den Delegierten aus allen Kreisverbänden gewählte Landesliste wird angeführt von Katja Keul (KV Nienburg) und Jürgen Trittin (KV Göttingen). Auf Platz 3 wurde Julia Verlinden (KV Lüneburg) gewählt, Sven-Christian Kindler (RV Hannover) auf Platz 4. Darauf folgt Brigitte Pothmer (KV Hildesheim) auf Platz 5 und Peter Meiwald (KV Ammerland) auf Platz 6.

Die Landesliste bis einschließlich Platz 20 wird komplettiert von Viola von Cramon (KV Northeim-Einbeck), Thilo Hoppe (KV Aurich), Eva Viehoff (KV Cuxhaven), Dorothea Steiner (KV Osnabrück-Stadt), Birgit Kemmer (KV Emsland-Süd), Dragos Pancescu (KV Weser-marsch), Gesche Hand (KV Braunschweig), Alexander von Fintel (KV Friesland), Martina Lammers (KV Lüchow-Dannenberg), Michael Lemke (KV Stade), Monika Berkhan (KV Peine), Volker Möll (KV Helmstedt), Silvia Klingenburg-Pülm (RV Hannover) und Marcus Schaper (KV Hameln- Pyrmont).

„Wir gehen mit einem starken Team in den Bundestagswahlkampf und werden gemeinsam für ein starkes GRÜNES Wahlergebnis kämpfen“, sagte die Landesvorsitzende Julia Willie Hamburg.

Eine Übersicht der gewählten KandidatInnen finden Sie im Internet unter www.gruene-niedersachsen.de/partei/parteitage/ldk-oldenburg/gewaehlte.html.

Die Delegierten demonstrierten außerdem zum zweiten Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima mit einer Plakataktion für einen konsequenten Atomausstieg und zeigten so auch ihre Solidarität mit den Demonstranten rund um das AKW Grohnde. „Wer die Energiewende torpediert und damit auf ein Comeback der Atomkraft hofft, macht eine Politik gegen die eindeutige Mehrheit der Menschen in diesem Land. Nur mit starken GRÜNEN gibt es einen nachhaltigen Umbau der Energieversorgung“, sagte der Landesvorsitzende Jan Haude.

Unser Kandidat – Peter Meiwald

Dienstag, 05. März 2013 von Redaktion

für die Bundestagswahl 2013 stellt sich vor:

Liebe Freundinnen und Freunde!Peter_Meiwald_BTW2013

Ein zweites Mal möchte ich für unseren gemeinsamen Wahlkreis Oldenburg-Ammerland Euer Kandidat sein und würde mich über Eure Unterstützung sehr freuen.

Ich bin 46 Jahre alt, verheiratet und lebe mit meiner Frau und meinen 4 Kindern, die jetzt nach und nach das Haus verlassen, in Moorburg, einem kleinen Dorf bei Westerstede. Als Sozialpädagoge bin ich in Jugendhilfe und Familienberatung seit 2001 freiberuflich selbständig tätig.

 Politische Grundüberzeugungen:

  • Gerechtigkeit ist unteilbar – wir müssen internationale Solidarität und die soziale Schere in Deutschland zusammen denken
  • Zukunftsfähigkeit setzt auf Lebensqualität und nicht auf quantitativen Wachstumsglauben!
  • Politik muss Menschen vor Ort Handlungsoptionen aufzeigen, damit sie nicht in Ohnmacht vor übermächtigen Strukturen erstarren

 

Handlungsfelder:

  • 100 % regenerativ ist viel schneller möglich! Klimaschutz ohne Kohle & Atom! Von „unten“ über Bürgerkraftwerke mit Sonne und Wind und Energiegenossenschaften, von „oben“ z.B. durch die Einbindung der Energieversorger wie EWE
  • A22-Nie! Mobilität neu denken! Autobahnneubauten verhindern, öffentlichen Verkehr beschleunigen!
  • Krieg ist keine Lösung – nirgendwo! Grüne Politik ist Friedenspolitik!

 

Weitere Ziele für mein Engagement im Bundestag:

  • Existenzsichernden, branchenübergreifenden Mindestlohn schnellstens einführen
  • Eigenständige Kindergrundsicherung organisieren
  • Ökologisch und volkswirtschaftlich unsinniges Verhalten besteuern (Finanztransaktionssteuer, Flugbenzinsteuer,…) zur Finanzierung einer Sozialpolitik, die diesen Namen verdient, und einer Klimaschutzpolitik, die unser Überleben sichert
  • Ökologische Landwirtschaft fördern – Massentierhaltung & Agro-Gentechnik braucht kein Mensch!

 

Lebensmotto:

„Versuche die Welt ein wenig besser zu verlassen als Du sie vorgefunden hast!“

(Lord Robert Baden-Powell)

Warum will ich in den Bundestag?

Wir GRÜNEN sind lange genug in der Opposition gewesen und haben dort unsere Positionen wieder geschärft. Sozial driftet unser Land immer weiter auseinander, ökologisch erleben wir gefährlichen Stillstand.
Es wird Zeit für einen Wechsel!

Mich bewegt, dass wir eine realistische Chance nicht nur auf einen Macht-, sondern vor allem auf einen Politikwechsel in Berlin haben. Diesen möchte ich gerne mit meinen Ideen und Vorstellungen mitgestalten.

Es ist für mich unerträglich zu sehen, wie heute viele Men­schen 2 Jobs zum Überleben brau­chen, die Energiewende politisch wieder ausgebremst werden soll und die Finanz- und Europapolitik lediglich von den Interessen des Kapitalmarktes geleitet wird.

Hier müssen wir deutlich öffentlich Posi­tion beziehen. Dabei müssen wir es uns auch wieder erlauben, über unseren Le­bensstil und unsere Konsumgewohnheiten zu sprechen! Ich möchte gerne mithelfen, un­ser Land wieder auf einen politischen Weg zu bringen, auf dem die Menschen im Mittelpunkt stehen. Als GRÜNER stehe ich für eine ganzheitliche Sicht der Dinge und eine besondere Kompetenz für Ökologie und Gerechtigkeit.

Wir GRÜNEN müssen das Sprachrohr der Bürgerbewegungen sein!
Wir sind die politische Alternative, die soziale und ökologische Politik vereint!

Solltet Ihr noch Fragen an mich haben, könnt Ihr mir gerne mailen, mich anrufen oder zu Euren Treffen einladen. Ich freue mich auf Euch!

Leerer Str. 18
26655 Westerstede-Moorburg
Fon: 04488/8604071 oder 0179/9184579
Fax: 04488/861336
peter.meiwald(at)gruene-wst.de

Politische Vita

  • Herkunft aus der katholischen Jugendarbeit (DPSG, BDKJ)
  • Behindertenarbeit
  • seit 1985 Schwerpunkt in der Eine-Welt-Arbeit
  • Auslandsjahr in Straßenkinderzentrum in Rwanda
  • Aktiv u.a. im Deutsch-Ausländischen Freundschaftsverein Ammerland, als Vorsitzender von Westerstede Solar e.V. und in der BI Ammerländer Bürger gegen die A 22
  • Seit 2011 als GRÜNER Kommunalvertreter in verschiedenen Gremien der EWE

 

  • Grün in der Partei seit 1998
  • Kreisvorstand 2001 – 2012,
  • 2002 – 2011 Geschäftsführer der Kreistagsfraktion, seitdem stv. Fraktionssprecher
  • im Rat der Stadt Westerstede seit 2003,
  • Mitglied im nds. Parteirat seit 2009

Mehr zur Bundestagswahl 2013 finden Sie im Löwenzahn 2013 extra zur Bundestawahl

 

Bericht von der JHV 2013

Montag, 04. März 2013 von Hergen

Am 22. Februar hat sich der Edewechter Ortsverband der Grünen zur Jahreshauptversammlung getroffen. Bei den Vorstandswahlen wurden

v.l.n.r. Anja Wichmann, Hiltrud Engler, Hergen Erhardt

v.l.n.r. Anja Wichmann, Hiltrud Engler, Hergen Erhardt

Hiltrud Engler zur Ersten Vorsitzenden und Anja Wichmann zur Zweiten Vorsitzenden gewählt. Hergen Erhardt wird weiterhin die Kasse führen.

Die Kontatkdaten des neuen Vorstandes finden Sie hier.

Im Anschluss haben die Teilnehmer überaus engagiert  über die zahlreichen Baumfällungen im Gemeinde Gebiet berichtet und diskutiert.  Es wurde kritisiert, dass trotz des Slogans „Wald in guter Hand“ von den Niedersächsischen Landesforsten, seit einigen Jahren hat der jährliche Laubholzeinschlag sprunghaft zugenommen.

Der Wildenloh gehört zur Revierförsterei Hasbruch im Forstamt Neuenburg und liegt in der Gemeinde Edewecht, Landkreis Ammerland.

Gefällte Eichen an der Friedrichsfehner Straße im Wildenloh

Gefällte Eichen an der Friedrichsfehner Straße im Wildenloh

Revierförster Jens Meier hat den ersten großflächigen Laubholz-Kahlschlag mit dem Lichtbedürfnis der Eichensämlinge (laut Meier „Gottesgeschenke“) begründet. Es ist mittlerweile recht schwierig die Kleineichen zwischen Brombeere und Birke zu finden.

Für seinen zweiten Flächeneinschlag alter Eichen macht er einige kranke oder tote Bäume verantwortlich.

Es wurde fast nur Laubholz gefällt

Es wurde fast nur Laubholz gefällt

Der neue Revierförster Stephan Nienaber kündigte im Spätherst 2012 die Ernte von größeren Mengen Nadelholz an. Aus Sicherheitsgründen sollten Problembäume entlang der Straße durch den Wildenloh gefällt werden. In einem 8-10 Meter Streifen nördlich der Straße wurden alle Laubgehölze entfernt, einzelne Nadelbäume blieben stehen. Auf der südlichen Straßenseite wurden keine Gehölze entnommen, dort wächst ausschließlich Nadelholz.

Diese Schnitzereien sind kein Trostpflaster, schließlich stand hier mal ein Baum

Diese Schnitzereien sind kein Trostpflaster, schließlich stand hier mal ein Baum

Für uns als Edewechter Grüne wird hier versucht, die Bevölkerung, die den Rodungen durchweg negativ gegenübersteht, im Vorfeld jeweils zu beruhigen und das wirkliche Vorgehen zu verschleiern. Das kostspielige Erstellen von „Wichtel“ Figuren kann uns nicht über den Verlust von Heimat trösten.

Für uns hat das Vorgehen des Forstamtes nichts mit nachhaltiger Waldwirtschaft zu tun. Anstatt die standortfernen Nadelforsten in heimischen Laubwald zu entwickeln, wird der wertvolle Laubholzbestand geerntet.

Modelprojekte wie das Bemühen um den Hasbruch zeigen, dass das Forstamt sehr wohl in der Lage ist, ökologisch zu denken und zu handeln. Nur nicht im Wildenloh, der zum Abschuss freigegeben scheint.

 Lesen Sie hierzu auch:  Etappenhasen im Wildenloh