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Peter Meiwald ist im Bundestag

Donnerstag, 26. September 2013 von Uwe He-Wi

Peter_Meiwald_BTW2013Peter Meiwald hat es geschafft, trotz des schlechten Gesamtergebnisses ein Bundestagsmandat zu bekommen. „Der Bundeswahlleiter hat am 23. September 2013 um 3.15 Uhr das vorläufige amtliche Ergebnis der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag am 22. September 2013 bekannt gegeben.“

  2013 Sitze 2009 Sitze Gewinne/Verluste
CDU/CSU 41,5 % 311 33,8 239 +7,7
SPD 25,7 % 192 23 146 +2,7
DIE LINKE 8,6 % 64 11,9 76 -3,3
GRÜNE 8,4 % 63 10,7 68 -2,3
FDP 4,8 % 14,6 93 -9,8
AfD 4,7 % +4,7

Quelle: bundeswahlleiter.de

Auch vor Edewecht hat der negative Trend nicht Halt gemacht, leider mussten in allen Wahlbereichen Stimmverluste hingenommen werden. Das Ergebnis wird nun in allen Gremien analysiert werden. Das Thema wird sicher auf der nächsten OV-Sitzung der Edewechter Grünen auch auf der Tagesordnung stehen. Die Edewechter Ergebniss im Einzelnen können Sie auf der Internetplattform der KDO nachlesen: http://wahlen.kdo.de/wahlen.php?kunde=gemeinde_edewecht

Danke für eure Stimmen.

Vielen Dank an alle, die Peter unterstützt und/oder gewählt haben! Auf nach Berlin, Peter!

So wird die neue GRÜNE Fraktion aussehen…

GRÜNE beantragen öffentlichen Ausschuss für dringliche Angelegenheiten

Donnerstag, 26. September 2013 von Uwe He-Wi

Rathaus_Ede_kImmer wieder werden Angelegenheiten wegen eines Termindruckes hinter verschlossenen Türen im nichtöffentlich tagenden Verwaltungsausschuss behandelt. Die Fachausschüsse, die laut § 23 der Geschäftsordnung des Rates der Gemeinde Edewecht öffentlich tagen sollen und in die eigentlich diese eigentlich öffentlichen Angelegenheiten hineingehören, tagen zum Teil nur zweimal pro Jahr. Oft passt dies in dringenden Terminangelegenheiten nicht zusammen, dann werden diese Angelegenheiten einfach in den mindestens monatlich tagenden Verwaltungsausschuss übertragen.

Die Folge ist, dass weder Ratsmitglieder noch Bürger und Bürgerinnen öffentlich über diese Angelegenheiten diskutieren können. Die Ratsmitglieder können dies nicht, weil es ausschließlich der Bürgermeisterin vorbehalten ist aus dem Verwaltungsausschuss zu berichten, die Bürger und Bürgerinnen können dies nicht, weil sie von diesen Angelegen nichts oder erst viel zu spät erfahren.

Die GRÜNEN im Edewechter Rat meinen, das kann so nicht bleiben: „Es widerspricht unserem Verständnis von Transparenz und Bürgerbeteiligung. Denn eine ernst gemeinte Bürgerbeteiligung heißt auch umfassende Information.“ betont der Fraktionssprecher der GRÜNEN im Edewechter Rat Uwe Heiderich-Willmer.

Aus diesem Grund hat die GRÜNE Ratsfraktion beantragt, einen neuen öffentlichen „Ausschuss für dringliche Angelegenheiten“ zu installieren. Der Ausschuss könnte dann bei Bedarf immer im Vorfeld eines Verwaltungsausschusses tagen. Auch könnte dieser Ausschuss weitgehend in Personalunion mit dem Verwaltungsausschuss betrieben werden. Lediglich für den stimmberechtigten Sitz der Bürgermeisterin und deren Vorsitz im Ausschuss (die Bürgermeisterin hat nur im Rat und im Verwaltungsausschuss einen stimmberechtigten Sitz und hat per Amt den Vorsitz im VA), müsste Ersatz geschaffen werden. Der organisatorische Aufwand ist also gering, aber der Nutzen für die Demokratie ist groß.

Den Antrag im Wortlaut finden Sie hier.

 

Antrag öffentlicher Ausschuss für dringliche Angelegenheiten

Donnerstag, 26. September 2013 von Uwe He-Wi

Sehr geehrte Frau Lausch, liebe Petra,

die GRÜNE Ratsfraktion beantragt die Einrichtung eines öffentlichen „Ausschusses für dringliche Angelegenheiten“. Der Ausschuss soll bei Bedarf im Vorfeld eines Verwaltungsausschuss öffentlich tagen. Die Ausschussbesetzung soll mit der des VAs identisch sein.

Begründung:

In § 23 der Geschäftsordnung des Rates der Gemeinde Edewecht wurde festgelegt, dass Ausschusssitzungen öffentlich sind. Immer wieder werden jedoch Angelegenheiten, u.a. wegen Dringlichkeit, nicht öf-fentlich im Verwaltungsausschuss behandelt, obwohl sie thematisch in einen öffentlichen Fachausschuss gehören und kein Kriterium für eine vertrauliche Behandlung zutrifft.

Das Vorschalten eines Ausschusses für dringliche Angelegenheiten vor die Verwaltungsausschüsse könnte zum Einen der Maßgabe des § 23 der GO und zum Anderen der Dringlichkeit mancher Entscheidungen gleichzeitig gerecht werden. Da beide Ausschüsse, VA sowie der neu zu gründete, in Personalunion betrieben würden, wäre der Aufwand gering. Die Angelegenheiten könnten im unmittelbar darauf folgenden VA bei Bedarf weiter- bzw. zu Ende beraten werden.

Viele Grüße

Uwe Heiderich-Willmer
Fraktionsvorsitzender

Vehnemoor Exkursionsbericht

Mittwoch, 11. September 2013 von Hergen
Zahlreiche Besucher sind der Einladung ins Vehnemoor gefolgt

Zahlreiche Besucher sind der Einladung ins Vehnemoor gefolgt

Im Rahmen der niedersachsenweiten „Aktion Moorschutz“ sind die Edewechter Grünen gemeinsam mit der Interessengemeinschaft zur Rettung des Vehnemoores auch in diesem Jahr aufgebrochen, um im Vehnemoor über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Zahlreiche Interessierte sind der Einladung zur Exkursion ins Vehnemoor gefolgt.

„Wie kann es sein“, fragt ein Teilnehmer bei der Exkursion ins Vehnemoor, „dass hier Torfabbauer und Naturschützer einträchtig nebeneinander stehen und sich nicht streiten?“ Hans Cloppenburg vom Torfwerk „Vehnemoor“ und Hergen Erhardt von den Edewechter Grünen grinsen: „Das konnten wir uns vor 20 Jahren auch noch nicht vorstellen. Damals waren wir tatsächlich fürchterlich zerstritten. Aber schon vor Jahren haben wir hier im Vehnemoor festgestellt, dass wir an einer Sache gemeinsam interessiert sind: eine funktionierende Renaturierung“. Das Vehnemoor ist seit

"Fünf Meter, das ergibt 5000 Jahre"

„Fünf Meter, das ergibt 5000 Jahre“

2008 Naturschutzgebiet und mit 1700 ha eins der größten Rest-Hochmoore in Deutschland. Die nach und nach aus der Abtorfung entlassenen Teilflächen werden vernässt. Dazu legt die Abbaufirma eine Vielzahl von Dämmen an, um die Landschaft zu poldern und das Regenwasser kleinflächig zu halten und regulieren zu können. Und dieser Aufwand hat sich schon sichtbar gelohnt. Wollgras und Torfmoose wachsen überall üppig. Und auch andere Moorbewohner profitieren von der Renaturierung, wie Ornithologe Mathias Wolterink berichtet: „Die Artenvielfalt explodiert hier förmlich und das liegt nicht nur an den Kranichen. Andere Beispiele sind Brachvogel, Uferschnepfe, Rotschenkel, Kiebitz und Steinschmetzer. Ich rechne da in nächsten Jahren weiter mit einer positiven Entwicklung.“

Um die zeitlichen Dimensionen zu verdeutlichen, in denen unsere Moore gewachsen sind, steigt Hergen Erhardt mit einem Zollstock in den Abtorfflächen in

Torfabbauer und Naturschützer diskutieren friedlich

Torfabbauer und Naturschützer diskutieren friedlich

einen tiefen Graben. Dabei erklärt er, dass der Torf von abgestorbenen Pflanzen wie den Torfmoosen gebildet wird. In einem „lebenden“ Hochmoor – und nur hier – wird pro Jahr ein Millimeter Torf abgelagert. Für den 2 Meter Zollstock sind also 2000 Jahre nötig. An dieser Stelle kamen wir auf eine Torfmächtigkeit von etwa fünf Metern. das entspricht dann einem Alter von 5000 Jahren.

Ein ganz neues Thema im Vehnemoor ist die Windkraft. Das Standortkonzept zur Windenergie des Landkreises Ammerland sieht den Hogenset direkt am Vehnemoor als sehr geeignet an. Die nationale Bedeutung für die Vogelwelt und die Einzigartigkeit dieses Hochmoorkomplexes erfordern nach Ansicht der Edewechter Grünen und der Interessengemeinschaft zur Rettung des Vehnemoores bei weitem größere Abstände als vorgesehen und machen die Errichtung eines Windparks unmöglich. Fast wie bestellt, um das zu unterstützen, flogen zwei Kraniche über die Moorwanderer hinweg.

Zur Exkursion kamen 30 Interessierte, die lebhaft an den Diskussionen teilnahmen. Gegen Ende bildeten sich mehrere Kleingruppen, die den einen oder anderen Aspekt vertieften. Wir haben uns schon jetzt für das nächste Jahr verabredet, um den Fortschritt der Renaturierung zu begutachten.

Impressionen von der Exkursion:

Fotos: Detlef Reil, Uwe Heiderich-Willmer

Mehr Bilder und Informationen aus dem Vehnemoor finde Sie wenn sie dem Schlagwort Vehnemoor folgen

Gemeinde legt Blühstreifen an

Dienstag, 03. September 2013 von Hergen
Stockrose

Stockrose

 Im Februar 2013 stellte die damals noch bestehende Gruppe CDU/Grüne im Landwirtschafts- und Umweltausschuss den Antrag, die Gemeinde möge auf geeigneten Flächen Blühwiesen anlegen.

Deyedamm

Deyedamm

Der Bauhof der Gemeinde Edewecht hat im Frühsommer 2013 auf zwei Flächen am Deyedamm und Im Vieh jeweils einen Blühstreifen angelegt.

An der Straße Im Vieh Ecke Bahnweg wurde ein unbebaute Fläche für die Ansaht genutzt.

 Am Deyedamm wurden in den letzten Jahren bereits Obstbäume gepflanzt.

Ringelblume

Ringelblume

Die Blühwiese ist hier eine sinnvolle Ergänzung, um den Insekten ein breites Spektrum für ihren Blütenbesuch zu bieten. Neben der Kornblume sind gerade Ringelblume und Buchweizen sehr auffällig. Auch Stockrosen und Borretsch lassen sich überall verstreut finden.

 Hier hat die Gemeinde in beiden Bereichen nicht nur eine Bienenweide, sondern auch eine Augenweide für die vielen Spaziergänger geschaffen.