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GRÜNER Ortsverband beschäftigt sich mit Torfabbau

Dienstag, 05. Januar 2010 von Uwe He-Wi
Auch und neuer Discounter war Thema in der Dezembersitzung

In der letzten Sitzung des Ortsverbands der Edewechter GRÜNEN in 2009 befassten wir uns mit drei wichtigen Fragen der Entwicklung unserer Gemeinde.

Das Thema wird uns auch im neuen Jahrzehnt beschäftigen. Nach Abbau der großen Moore werden für die Torfindustrie zunehmend auch die landwirtschaftlich genutzten Hochmoorstandorte interessant. Besonders im Ortsteil Friedrichsfehn sind die Hochmoorflächen im Focus unterschiedlicher Nutzungsinteressen. Die Gemeindeverwaltung möchte sich hier die Option auf die Erweiterung des Siedlungsbereichs sichern. Die Torfindustrie ist mittelfristig am Torf interessiert, die Landwirtschaft langfristig an intensiv genutzten Flächen. Im zähen Ringen um die Nutzung unserer Moore hat die Natur oft das Nachsehen, deshalb wollen sich die Edewechter GRÜNEN um die Berücksichtigung des Naturschutzes einsetzen. Nach jahrhundertelanger Übernutzung der Hochmoore wollen wir der Natur die Möglichkeit zur Regeneration dieser einzigartigen Biotope geben. In der Landschaft wirkt der wie ein Flickenteppich, ohne Zusammenhang und übergeordneter Planung.

Als zweites Schwerpunktthema diskutierten die Edewechter GRÜNEN die Probleme im Jungendbereich. Zwar ist dieser Problemkreis erkannt und es wurden erste Stritte im Rahmen der Jugendpflege getan. Die Edewechter GRÜNEN sind jedoch der Meinung, dass die Gemeinde ihre Bemühungen mit kreativen Innovationen verstärken sollte. Dieses Thema wird uns im GRÜNEN Ortsverband auch im neuen Jahr weiter als ein Schwerpunktthema begleiten.

Wir nahmen die aktuellen Eröffnungen von Discountern zum Anlass, die veränderten Bedingungen im Handel insbesondere die Arbeitsbedingungen der Angestellten grundsätzlich zu beleuchten. Zum einen verschlechtern sich die sozialen Bedingungen, aber auch die Einkaufskultur der Gemeinde ändert sich durch einen Überhang der vermeintlichen Schnäppchentempel. Die Edewechter GRÜNEN mahnen: Die Verbraucher sollten diese Entwicklung kritisch begleiten und sich bewusst machen, auf wessen Kosten sie ihre Schnäppchen machen.

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