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Edewechter Grüne beantragen Verkehrsentwicklungskonzept für Friedrichsfehn

Montag, 11. April 2011 von Uwe He-Wi

Edewechts Grüne: Planung muss über eine Vollampel hinausgehen, braucht ein Verkehrsentwicklungskonzept.

Klassische Situation: der Verkehr staust sich in der Dorfstraße zurück

Klassische Situation: der Verkehr staut sich in der Dorfstraße zurück

Seit ca. 10 Jahren wird immer wieder die Forderung nach einer Vollampel an der Kreuzung Dorfstraße/Friedrichsfehner-Str./Alma-Rogge-Str. aus den Ratsfraktionen, der Bevölkerung und dem Ortsverein laut. Auch seitens der Verwaltung wird die Notwendigkeit bestätigt, wie jüngst auf der JHV 2011 des Friedrichsfehner Ortsvereins geschehen.
Die Edewechter Grünen meinen aber, dass die Planungen über eine Vollampel hinaus gehen müssen: „In den letzten Jahren ist die Siedlungsentwicklung in Friedrichsfehn rapide vorangeschritten, es ist davon auszugehen, dass man die Verkehrsprobleme inzwischen nicht mehr nur auf die Kreuzung Dorfstraße/Friedrichsfehner-Str./Alma-Rogge-Str. reduzieren kann“, stellt Uwe Heiderich-Willmer, Fraktionssprecher der Grünen im Edewechter Rat fest. Mehr Berufspendler/innen, Einkäufer/innen, Schüler/innen, z.B. produzieren mehr

Fußgängerdunkelampel in Friedrichfehn, hier möchten die Bürger leibeine er Vollampel

Fußgängerdunkelampel in Friedrichsfehn, hier möchten die Bürger lieber eine er Vollampel

Verkehrsbewegungen innerhalb des Ortes. Gemischt mit dem Durchgangsverkehren bringt das immer wieder problematische Situationen in den Kreuzungsbereichen entlang der Friedrichsfehner-Straße mit sich. Es zeigt sich, dass aus diesem Grund immer mehr Verkehrsteilnehmer/innen Ausweichstrecken durch die eigentlich verkehrsberuhigenden Wohngebiete nutzen um den Kreuzungsbereich Dorfstraße/Friedrichsfehner-Str./Alma-Rogge-Str. zu meiden. „Aber auch von „chaotischen Zuständen“ im Bereich derSchule und des Kindergartens in den Morgen- und Mittagstunden habe ich gehört“, merkt Heiderich-Willmer an.
„Eine einfache Verkehrszählung im Kreuzungsbereich ist daher nicht mehr ausreichend um die tatsächliche Situation zu ermitteln. Vielmehr müssen die Verkehrsströme großräumig begutachtet werden und die Verkehrsteilnehmer/innen müssen nach ihren Start- und Zielorten befragt

Der LKW-Verkehr nimmt immer größere Ausmaße an

Der LKW-Verkehr nimmt immer größere Ausmaße an

werden, wie 1998 und 2005 in Edewecht geschehen. Ebenso müssten in diese Zählungen mit Befragungenauch Fahrradfahrer/innen und Fußgänger/innen integriert werden“, heißt es in der Begründung für einen Antrag, den die Edewechter Fraktionen der Grünen nun im Rat eingebracht hat.

„Man muss sich auch Gedanken darüber machen, wie man den Verkehr reduzieren kann“, fordert Heiderich-Willmer. So bringen z.B. viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto zum Kindergarten oder zur Schule, weil sie es für zu

gefährlich halten, sie allein zu Fuß oder mit dem Fahrrad loszuschicken. „Ein Phänomen, dessen Ursache man dringendst untersuchen sollte, damit hier in absehbarer Zeit Abhilfe geschaffen werden kann“, fordert  Heiderich-Willmer. Für die

Rückstau in die Dorfstraße

Rückstau in die Dorfstraße

Grüne Fraktion liegt es daher klar auf der Hand, dass eine neue Bestandsaufnahme der Verkehrssituation und die Erstellung eines Verkehrsentwicklungskonzeptes für Friedrichsfehn unerlässlich sind.

Eine Bestandsaufnahme des Friedrichsfehner Verkehrs würde auch das Zahlenmaterial, das für einen erneuten Ampelantrag notwendig wäre, liefern. Bei einer konstruktiven Kooperation von Gemeinde, Landkreis und Land Niedersachsen, könnte die Finanzierung dieser Untersuchung auf mehrere Säulen gestellt werden, von deren Ergebnissen alle profitieren würden. „Auf gar keinen Fall sollten Tatsachen vor der Erstellung eines Verkehrsentwicklungsplanes geschaffen werden“, fordert Heiderich-Willmer
Mehr Bilder aus der Dorfmitte von Friedrichsfehn:

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