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„Brauchen wir jetzt ein grünes Sofa?“

Donnerstag, 23. Juni 2011 von Uwe He-Wi

„SPD vor Ort“, das ist schon das zweite SPD-Blättchen, von denen uns bis zur noch einige mehr angedroht werden. Okay der Wahlkampf ist eingeläutet, sicher ist es legitim in dieser Phase etwas mehr auf den Putz zu hauen als in den Zeiten zwischen den Wahlen. Aber wie die SPD in ihren Flyern versucht sämtliche Themen für sich zu vereinnahmen ist schon dreist.

Zum Marktplatz schreibt die SPD:

Edewecht: Die geplante Umgestaltung des Edewechter Marktplatzes im Zusammenhang mit der Ortskernsanierung hat zahlreiche interessierte Bürger beschäftigt. In Gesprächen mit betroffenen Anliegern und mit der Gemeindeverwaltung konnten wir viele kritische Punkte klären … deshalb haben wir einen entsprechenden Prüfauftrag an die Gemeindeverwallung gegeben.

Aha neuerdings klärt die SPD und gibt Prüfaufträge an die Verwaltung, gut zu wissen für die restlichen Ratsmitglieder, übrigens kann die Bürgermeisterin ja den Bürgertag für das kommende Wochenede zu Gestaltung des Marktpkatzes absagen, ist ja schon fast alles geklärt.

Zum Gelände der ehemaligen Ziegelei schreibt die SPD:

Zu ersten Gesprächen ist er (Anm. d. Autors: der Käufer des Geländes) bereits vom Ortsbürgerverein Jedeleloh1 eingeladen worden. Die SPD-Fraktion hat auch künftig ein wachsames Auge auf die weitere Entwicklung dieses besonderen Gewerbegrundstückes.

Gut zu wissen, dass nun der Ortsverein Jeddeloh1 auch in der Hand der SPD ist, oder wie sollen wir das verstehen?

Zum Thema Biogas in Wittenberge/Wittenriede führt die SPD aus:

Wir, die SPD, halten eine Überprüfung und evtl. Neugestaltung der Richtlinien zum Betrieb von Biogasanlagen allerdings für notwendig.

Dazu muss man wissen, nach derzeit gültigem Recht könnte dort privilegiert eine bäuerliche Biogas-Anlage gebaut werden, sofern auf dem Hof selbst eine Landwirtschaft betrieben wird. Bisher liegen hier allerdings noch keine Anträge vor. Die Regelungen die die SPD verändern möchte sind im wesentlichen Bundesgesetze oder Länderverordnungen, wir hoffen, dass das ist mit Sigmar Gabriel abgesprochen ist.

Zur Windenergie Husbäke kann man folgendes lesen:

Hierzu haben sich die Kommunalpolitiker schon frühzeitig bei der Gemeindeverwaltung und dem Landkreis Ammerland informiert. Danach sind derzeit im Ammerland wesentlich mehr Windenergieanlagen vorhanden, als gefordert wird. … Eine erste Analyse hat ergeben, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Flächen in der Gemeinde vorhanden sind, auf denen Windräder entstehen könnten.

Die erste Analyse ist eine olle Kammelle: 1997 hat die Gemeinde ein „Standortkonzept Windernergie“ erstellt, bei der im übrigen genau die Fläche, die in Husbäke in Rede steht nicht berücksichtigt wurde, da sie nach dem Regionalen Raumordnungsplan für Rohstoffgewinnung vorgesehen war. Das soll sich aber mit der Novellierung des RROP ändern, wie auch das Standortkonzept änderbar ist. Übrigens die günen Kommunalpolitiker wussten das schon vorher. Und wer sagt eigentlich wie viel Windenergie wir in Edewecht mindestens haben müssen??

Für Friedrichsfehn hat die SPD gleich zwei volle Spalten in ihrem Blättchen reserviert:

Während andere politische Gruppierungen gerne mit Show-Veranstaltungen glänzen oder versuchen „Stimmung zu machen“, haben wir in der SPD-Fraktion anstehende Themen sachlich und unaufgeregt besprochen und bewertet. Wir sind stolz darauf, dass wir gerade auch für den östlichen Gemeindeteil und insbesondere für die Friedrichsfehner/innen vieles bewegen konnten.

Wir meinen auch, dass die SPD-Fraktion besonders Stolz auf das neue unaufgeregt mit „kleinen Problemen“ beschlossene Wohngebiet am Roten Steinweg in Friedrichsfehn sein darf, im ersten SPD-Flyer diesen Jahres haben sie ja bereits auf diese „Leistung“ hingewiesen, denn:

Junge Familien brauchen die Chance, zu bezahlbaren Konditionen Wohneigentum zu erwerben

ja eine echte SPD-Aktion wie sie ein Arbeiter erwartet.

Eine wichtige Aufgabe ist es für uns, die Verkehrsprobleme, die mit einen Wachstum unseres Ortes zugenommen haben, in allernächster Zeit mit einem vernünftigen Verkehrskonzept und der Umsetzung entsprechender Lösungen in den Griff zu bekommen.

Wenn die SPD unserem Antrag für ein Verkehrskonzept für Friedrichsfehn zustimmt, sei es verziehen, dass dieser Part daraus abgeschrieben wurde.

Na dann noch die Aktion Rote Bank:

Liebe Bürgerlinnen, Sie sind gefordert. Wir wollen wissen, was Sie
bedrückt und möchten uns mit Ihren Wünschen und Ideen für unsere Gemeinde auseinandersetzen. Deshalb bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich direkt bei Ihnen vor Ort mit uns den SPD Kandidaten/innen zu unterhalten.

Gute Sache sagen wir, denn wir haben jetzt schon von Leuten gehört, die sich überlegen: „Mich bedrücken immer meine roten Zahlen auf meinem Konto, ob ich mal zur Roten Bank gehen soll, die SPD weiss sicher eine Lösung“.

Ich glaub die Grünen brauchen nun ein grünes Sofa.

Mit Sicherheit werden werde ich ein „ein wachsames Auge“ auf den nächsten SPD-Flyer haben 😉

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Eine Antwort zu “„Brauchen wir jetzt ein grünes Sofa?“”

  1. Knut Bekaan sagt:

    Moin moin,

    danke für die 20x SPD in eurem Artikel. Die werden dem Leser/in bestimmt in Erinnerung bleiben. Euer „Grünes Sofa“ würde sich bestimmt gut neben unserer „Roten Bank“ machen.

    LG Knut Bekaan
    SPD Ortsverein

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