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Album: Vehnemoor, Rund um den Jordanshof

Montag, 13. Oktober 2008 von Uwe He-Wi

Neues Forum auf der Homepage der Edewechter GRÜNEN

Freitag, 10. Oktober 2008 von Uwe He-Wi

Grüne Edewecht überarbeiteten Ihr Forum, ab sofort ist das neue Forum online nutzbar und mit vielen Erweiterungen ausgestattet

Das „Löwenzahnforum“, das Forum auf der Homepage der Edewechter Grünen wurde grundlegend überarbeitet. Es präsentiert sich jetzt in einem neuen Outfit und mit einigen neuen Funktionen, die es erlauben das Forum in ein öffentliches und internes Forum zu unterteilen. 

Ferner muss man sich künftig mit einer gültigen E-Mailadresse und dem realen Nachnamen registrieren um Beiträge schreiben zu dürfen oder neue Themen eröffnen zu können. Damit soll vermieden werden, dass durch anonyme Einträge Auswüchse entstehen, wie sie zur Zeit auf anderen Foren auch in unserer Gemeinde zu sehen sind, die von uns so nicht gewünscht sind. Wir wollen in

diesem Forum sachlich diskutieren. Persönliche Beleidigungen und niveaulose Schimpftiraden sind genauso unerwünscht wie der Eingriff in die Privatsphäre Dritter. Nutzer die gegen die Regeln des Forums verstoßen werden abgemahnt und bei Wiederholung ausgeschlossen und die beanstandeten Beiträge gelöscht.

Wir laden nun alle politisch Interessierte ein, sich in unserem Forum zu registrieren an bestehenden Themen mitzudiskutieren oder einfach ein neues Thema zu eröffnen. Wenn gewünscht kann zu jedem neuen Thema auch eine Umfrage initiiert werden.

Der interne Teil des Forums soll für den parteiinternen Informations- und Meinungsaustausch genutzt werden und ist dem entsprechend auch nur für ausgewählte Nutzer zugänglich.

Sollten Sie noch Fragen haben wenden Sie sich an den Webmaster

Exkursion in das Vehnemoor mit MdEP Rebecca Harms

Samstag, 04. Oktober 2008 von Uwe He-Wi

Vehnemoor: Die GRÜNE Europaabgeordnete Rebecca Harms informiert sich auf Einladung der Edewechter GRÜNEN über die neuesten Entwicklungen im Vehnemoor

Dipl. Biologe Hergen Erhardt erläutert die Merkmale des Vehnemoores

Dipl. Biologe Hergen Erhardt erläutert die Merkmale des Vehnemoores

Auch wenn der niedersächsische Umweltminister vor kurzem der „Initiative zu Rettung des Vehnemoores“ schriftlich mitteilte, dass das Unterschutzstellungverfahren des Vehnemoores als Naturschutzgebiet abgeschlossen sei und in Kürze in Kraft treten würde ( Schreiben vom Umweltminister Sander ) finden es die GRÜNEN in Edewecht weiterhin wichtig die Entwicklung dort kritisch zu beobachten und darüber zu informieren.

So hat der GRÜNE Ortsverband Edewecht in Zusammenarbeit mit der „Initiative zu Rettung des Vehnemoores“ die grüne Europaabgeordnete Rebecca Harms zu einer informativen Exkursion in das Vehnemoor eingeladen. Mit dabei waren unter anderem die GRÜNEN Ratsmitglieder aus Edewecht Uwe Heiderich-Willmer und Ole Martens, die grünen Kreistagsmitglieder Susanne Miks und Friedrich Haubold sowie der Vorsitzende des GRÜNEN Kreisverbandes Ammerland und Bundestagskandidat der GRÜNEN Peter Meiwald aus Westerstede. Fachlich geführt wurde die Exkursion von dem Diplom Biologen Hergen Erhardt und Landschaftsplaner Hans Georg Fels. Der Ornithologe Mathias Wolterink informierte darüber hinaus über die inzwischen sehr artenreiche Vogelwelt des Vehnemoores. Auch die GRÜNEN aus dem Kreisverband Cloppenburg waren mit Manfred und Doro Meinsen vertreten.

Landschaftsplaner Hans Georg Fels beschreibt die Ausmaße des Vehnemoores

Landschaftsplaner Hans Georg Fels beschreibt die Ausmaße des Vehnemoores

Trotz des doch sehr ungemütlichen nasskalten Herbstwetters konnte gemeinsam mit der Europapolitikerin Torfabbauflächen, das bereits bestehende Naturschutzgebiet „Vehnemoor-Dustmeer“ sowie einige wieder vernässte ehemalige Torabbauflächen erkundet werden.

Beim Anblick der vor wenigen Jahren wieder vernässten Flächen zeigte sich Harms über die bereits stattgefundene Entwicklung begeistert. Die „Naturschutzinseln“  wie das Naturschutzgebiet Dustmeer oder Jordanshof, in den Torfabbaugebieten dienen  dabei als „Samenbank“ für diese Entwicklung in den wiedervernässten Bereichen. Frau Harms betonte, dass das Vehnemoor durch die Größe äußerst wertvoll für den Naturhaushalt sei. Solche zusammenhängenden schutzwürdigenden Bereiche wären in der heutigen Zeit selten geworden und müssten für den Naturschutz gesichert werden, um sie langfristig positiv für die Landschaft zu entwickeln. „Die Natur ist für sich selbst genommen erhaltenswert, das lässt sich nicht berechnen“, führte die Europapolitikerin

Die Teilnehmer/innen der Exkursion v.l.n.r.: Hergen Erhardt, Manfred Meinsen, Hans Georg Fels, Ole Martens, Susanne Miks, Mathias Wolterink, MdEP Rebecca Harms, Uwe Heiderich-Willmer, Susanne Grube (verdeckt), Friedrich Haubold, Ingrid Grube (verdeckt), Peter Meiwald, Doro Meinsen

Die Teilnehmer/innen der Exkursion v.l.n.r.: Hergen Erhardt, Manfred Meinsen, Hans Georg Fels, Ole Martens, Susanne Miks, Mathias Wolterink, MdEP Rebecca Harms, Uwe Heiderich-Willmer, Susanne Grube (verdeckt), Friedrich Haubold, Ingrid Grube (verdeckt), Peter Meiwald, Doro Meinsen

weiter aus. Sie sicherte ihre Unterstützung für den Erhalt des Vehnemoores und die Umsetzung eines künftigen Naturschutzgebietes Vehnemoor zu.

Auch die Vertreter der gastgebenden Edewechter Grünen und der „Initiative zu Rettung des Vehnemoores“ machten nochmals deutlich, dass man nicht nachlassen wird sich für den Erhalt des Vehnemoores einzusetzen. Alle Beteiligten zogen ein positives Resümee aus dieser sehr interessanten und informativen Exkursion, und äußerten die Absicht die Entwicklung des Vehnemoores mittels solcher Exkursionen auch in der Zukunft zu beobachten.

Antrag zum Ausgleichsflächenpool Vehneniederung

Donnerstag, 02. Oktober 2008 von Uwe He-Wi

Sehr geehrte Frau Lausch

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt folgenden Antrag:

Wir beantragen über die Anpflanzungen von Birken und Rot-Erlen im Ausgleichsflächenpool der Gemeinde Edewecht in der Vehneniederung in Husbäke, ggf. im nächsten Verwalltungsausschuss, neu zu beraten. Begründung: Nach der Berichterstattung in der NWZ über das Anpflanzungsvorhaben, traten Fachleute mit uns in Verbindung. In Gesprächen ergaben sich folgende für uns neue Aspekte: bei der Rot-Erle handelt es sich um die amerikanische Alnus rubra, die bei uns heimische Erle ist die Schwarz-Erle Alnus glutinosa. Gelegentlich wird die heimische Erle wegen ihres roten Holzes auch als Rot-Erle bezeichnet. Die Erlen und Birken sind sogenannte Pioniergehölze. Nach Aufgabe der Bewirtschaftung werden sich in der natürlichen Sukzession von selbst an den Standort angepasste Gehölze ansiedeln (Weiden, Birken, Erlen). Zunächst sollte geklärt werden welche Erlernart hier gemeint ist. Vom Anpflanzen der nicht heimischen Rot-Erle (A. rubra) ist in jedem Fall abzusehen.

Die Ausgabe von über 16.000,00 € ist aus oben genanntem Grund für diese Baumarten überflüssig.

Die Vehneniederung sollte in eine typische Niederung (zurück-)entwickelt werden. Dieser Landschafttyp ist durch Grünland und Feuchtgebiete geprägt, daher sollte mit Gehölzpflanzungen in diesem Bereich ohnehin sparsam umgegangen werden.

Wir schlagen daher vor, diese Erkenntnisse in eine neue Beratung über die Anpflanzungen einfließen zu lassen. Denkbar ist eine sparsame streifenförmige Anpflanzung an den Vehne fernen Grenzen das Flächenpools vorzunehmen, oder auf Anpflanzung ganz zu verzichten und diese Fläche der natürlichen Sukzession zu überlassen.

Mit freundlichen Grüßen

Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN