Ergebnisse aus der Archivsuche:

GRÜNE legen im Ammerland deutlich zu

Dienstag, 29. September 2009 von Uwe He-Wi

Bei der Bundestagswahl 2009 haben die Grünen im Wahlkreis 28 (Oldenburg-Ammerland) überdurchschnittlich viel zulegen können – und zwar um 3,9 % bei den Erststimmen (auf 13,8% für Peter Meiwald) und um 4,3 % bei den Zweitstimmen (auf 15,4%). Besonders erfreulich für die GRÜNEN: die Zugewinne kommen flächendeckend aus dem gesamten Wahlkreis. Auch in Edewecht ein großer Zugewinn auf über 11 %! (mehr …)

Wahlkampf auch in Edewecht voll im Gange

Dienstag, 22. September 2009 von Uwe He-Wi

Auch in Edewecht hat der Wahlkampf eine Woche vor der Bundestagswahl an Fahrt zu genommen. Bei strahlendem Sonnenschein konnte der Bundestagskandidat Peter Meiwald mit Hilfe von Mitgliedern des GRÜNEN Ortsverbandes Edewecht vor dem Edeka in Edewecht viele Wähler informieren. GRÜNE Wahlpartys am Wahlabend in Bad Zwischenahn-Haarenstroth und in Oldenburg ab 17:45 (mehr …)

GRÜNE lehnen nach wie vor eigenständiges Gymnasium in Edewecht ab

Montag, 21. September 2009 von Uwe He-Wi

Die Edewechter Grünen sehen in einem eigenständigen Gymnasium für Edewecht nur Nachteile. Die Schulform der 1. Wahl bleibt für die Edewechter Grünen die IGS, welche die höchste Chancengleichheit bietet

Ein eigenständiges Gymnasium in Edewecht lehnen die Edewechter Grünen nach wie vor ab, denn es wird ein Rumpfgymnasium bleiben. Die schlechten Erfahrungen der Oldenburger mit den Kurzform-Gymnasien in Flötenteich und Kreyenbrück müssen in Edewecht nicht wiederholt werden. Ein eigenständiges Gymnasium, möglicherweise bis zur 12. Klasse, wird ein echtes Problem mit den Kursangeboten in der Oberstufen nach sich ziehen, denn die Kurse müssen eine bestimmte Zahl von Schülern aufweisen, die dann nicht mehr gewährleistet wäre. Das Risiko wäre dann groß, dass in Edewecht viele Kurse

Die Außenstelle des GZE am Göhlenweg in Edewecht

Die Außenstelle des GZE am Göhlenweg in Edewecht

nicht stattfinden können. Es ist zu erwarten, dass es dann zu Abwanderungen kommt nach Oldenburg kommt, insbesondere aus Friedrichsfehn.

Aber auch ein eigenständiges Gymnasium bis Klasse 9 oder 10 würde enorme Nachteile bringen. „Wenn das Gymnasium in
Edewecht nur bis zur 9. oder 10. Klasse selbstständig wird, dann gibt es einen schmerzhaften Wechsel in eine größere Schule mit anderen Lehrern, wobei noch zu betrachten wäre, dass die in Klasse 11 erworbenen Noten in die Abiturwertung eingehen. Ich spreche aus Erfahrung, “ erklärt der pensionierte Gymnasiallehrer und Ortverbandsvorsitzende der Grünen Edewecht Jack Morin.

Die abwegige Idee eines eigenständigen Gymnasiums in Edewecht, egal in der Kurz- oder Langform, kann nur emotional von den vorangegangenen Erfahrungen mit den ersten Jahrgängen herstammen. Eine noch engere Kooperation mit dem Stammhaus, und klare organisatorische Nachbesserungen, so unsere Überzeugung, würden den größten Teil der Missstände beseitigen.

Die Grünen sehen im Übrigen die IGS als die einzige Schulform, die Chancengleichheit mit qualitätsvoller Allgemeinbildung verbindet. Der starke Anteil an Kindern mit familiärer Migrationsvergangenheit und auch aus einfachen Sozialverhältnissen lassen diese Form besonders hervorheben. Sie ist übrigens in sehr vielen europäischen Ländern zu finden.

Edewecht betreffend, bleibt für die Grünen leider nur festzustellen, was sie in der letzten Schulausschusssitzung bereits betonten: Im Augenblick ist an eine IGS in Edewecht. nicht zu denken. Sie scheitert an den Vorgaben der schwarz-gelben Landesregierung aus CDU und FDP.

Hervorzuheben ist auch diesbezüglich ihre Position: „Es gibt im Ammerland eine nicht unbeträchtliche Zahl von Eltern, die diese Form wünschen. Auch wenn sie nicht in der Mehrheit sind, ist es seitens der Politiker unverantwortlich bzw. undemokratisch ihre Wünsche zu übersehen. Es wäre also zu wünschen, dass eine IGS im Ammerland die Schullandschaft bereichere, “ betont der Ortverbandsvorsitzende und künftige GRÜNE Ratsherr Jack Morin

Lesen Sie auch im Löwenzahn vom 27.04.09

Wechsel in der GRÜNEN Ratsfraktion

Montag, 14. September 2009 von Uwe He-Wi

Das GRÜNE Ratsmitglied Ole Martens legt sein Mandat nieder. Sein Nachfolger wird der Gymnasiallehrer im Ruhestand Jack Morin

Mit Beginn dieses Monats hat das Grüne Ratsmitglied, der zweiundzwanzigjährige Ole Martens, sein Mandat zurückgeben. Das ehemalige Ratsmitglied möchte sich einen Traum verwirklichen und ein Studium im Ausland beginnen: „Ich höre mit der Ratsarbeit auf, weil ich in Groningen Sonderpädagogik studieren werde, denn die Ausbildung in den Niederlanden ist wesentlich besser als in Deutschland“; erklärt Ole Martens. „Mit dem Studium im Ausland wird ein Traum für mich wahr“, so Martens weiter.

Über die Arbeit im Rat kann Ole Martens viel Gutes berichten. „Die Arbeit im Rat hat mir viel Spaß gemacht, ich habe interessante Einblicke in politisches Arbeiten bekommen  und es ist toll zu wissen, dass man selbst die Gemeinde mitgestalten kann“, resümiert Martens und empfiehlt jedem diese Erfahrung einmal zu machen.

Seinem Nachfolger Jack Morin wünscht er indes: “ natürlich alles Gute, viel Erfolg und eine schöne Zeit in der Opposition“.

Ole Martens wünscht seinem Nachfolger Jack Morin alles Gute

Ole Martens wünscht seinem Nachfolger Jack Morin alles Gute

Der pensionierte Gymnasiallehrer Jack Morin, Jahrgang 1941, wird künftig das freigewordene Mandat  im Edewechter Gemeinderat für die GRÜNEN übernehmen. Morin möchte sich künftig auch im Edewechter Rat konsequent für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Politik einsetzen. „Nach dem Motto `Global denken, lokal handeln´ möchte ich mich für eine Politik einsetzen, die weniger nach kurzfristigen Prinzipien handelt, sondern sich nachhaltig und nicht exklusiv an wirtschaftlichen Erfolgshoffnungen  orientiert“, erläutert das Greenpeace-Mitglied Morin. „ Ich freue mich auf diese Herausforderung und die Zusammenarbeit mit meinen künftigen Ratskollegen und Kolleginnen“, bemerkt Morin.

„Ich wünsche Ole alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt in den Niederlanden und viel Erfolg in seinem Studium und danke ihm für die konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit in unserer Fraktion, es hat Spaß gemacht“, bekennt der Fraktionsvorsitzende Uwe Heiderich-Willmer. „Auf die künftige Zusammenarbeit mit dem streitbaren Nachfolger Jack freue ich mich natürlich auch, ich hoffe wir können die gute Zusammenarbeit  zwischen Vorstand und Fraktion nun innerhalb der Fraktion fortsetzen“, so Heiderich-Willmer weiter.

Grüner Antrag zur Wahlhilfe auf Eis gelegt

Montag, 14. September 2009 von Uwe He-Wi

Die Ratsfraktion der Edewechter Grünen beantragten die Einführung verschiedener Hilfen bei der Durchführung von Wahlen für Hilfsbedürftige, wie beispielsweise nicht mobile Wähler und Wählerinnen durch die Gemeindeverwaltung.
(Lesen Sie hierzu den Antrag)

Der Antrag wurde nun vorerst in Absprachen mit der Verwaltung und den Fraktionssprechern von SPD und CDU zurückgestellt. Grund ist die inzwischen von der FDP vorgelegte Begründung zur Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision zum Urteil des OVG in Lüneburg zur FDP-Klage gegen den Edewechter Rat. In der Begründung der Beschwerde werden erneut massive Vorwürfe gegen Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung erhoben, sie werden dort direkt der Lüge und Wahlmanipulation beschuldigt. Die GRÜNEN Fraktion im Gemeinderat weißt diese Vorwürfe als haltlos und unverschämt zurück. Vielmehr muss sich der Ortsverband der FDP fragen, was an ihrem Vorgehen in Zusammenhang mit dieser Klage die Grenze der Redlichkeit überschreitet. Erinnert sei an dieser Stelle an die fragwürdigen Methoden der Recherche und Zeugengewinnung durch die FDP.

In einem gemeinsamen Gespräch zwischen Verwaltung den Fraktionsspitzen von CDU und SPD, die ursprünglich eine Zustimmung zu unserem Antrag signalisierten, war man sich einig den Antrag vor erst nicht zu behandeln. Unter anderem könne man den Mitarbeitern der Verwaltung nicht zumuten sie mit neuen Aufgaben zur Briefwahlabwicklung zu beauftragen und sie damit möglicherweise weiteren Vorwürfen dieser Art auszusetzen, so lange das Verfahren nicht endgültig abgeschlossen ist. Die GRÜNE ziehen ihren Antrag daher vorläufig zurück. Er wird nach Abschluss des Verfahrens erneut eingebracht und dann abschließend behandelt.