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Breitband für Husbäke, Süddorf und Jeddeloh II auch für Nicht-EWE-Tel-Kunden möglich

Freitag, 19. November 2010 von Uwe He-Wi

Auch Kunden anderer DSL-Anbieter können das neue Breitbandangebot nutzen. Diese sollten ihren Anbieter darauf aufmerksam machen, dass demnächst die volle Bandbreite möglich ist.

„Mehr Breitband fürs Land“, so ist der Aufruf für den ersten Wettbewerb für niedersächsische kommunale Gebietskörperschaften überschrieben, mit dem das Land Niedersachsen Projekte zur Breitbandanbindung unterstützt.

In diesem Aufruf heißt es unter den Rahmenbedingungen, dass die ausgewählten Betreiber verpflichtet sind, allen Betreibern elektronischer Kommunikationsnetze zu gleichen nichtdiskriminierenden Bedingungen Zugang zu der geförderten Struktur zu gewähren sei.

Das heißt im Klartext, dass alle DSL-Kunden, die bisher nur einen „DSL-Light“ Anschluss haben, aber möglicherweise für ein Paket mit höherer Leistung zahlen müssen, nun über ihren Anbieter die volle Leistung bekommen können. Ein Anbieterwechsel zu EWE-Tel ist dafür nicht nötig, zumal viele DSL-Kunden Laufzeitveträge haben, die laut den jeweiligen Vertragsbedingungen so wie so nicht ohne weiteres kündbar sind. Auch Kunden, die bisher kein DSL empfangen, können nach wie vor frei wählen, über welchen Anbieter sie nun das schnelle DSL beziehen möchten. Ein Vergleich der Preise und Leistungen der Anbieter ist möglich.

Leider suggeriert die jüngst verteilte Werbung der EWE-Tel über ein Vertragsunternehmen, dass man das schnelle DSL nur als EWE-Kunde beziehen könne, und man rät dort davon ab bestehende Verträge zu verlängern, sonst könne man es möglicherweise nicht nutzen. Dass die EWE-Tel für ihre Produkte Werbung macht ist sicherlich in Ordnung, aber dass dabei gezielt desinformiert wird ist nicht in Ordnung.

GRÜNE beantragen Unterzeichnung der Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“ und Beitritt zum „Bündnis für biologische Vielfalt“

Montag, 15. November 2010 von Uwe He-Wi

Städte und Gemeinden kommt bei der Erhaltung der Biodiversität eine wesentliche Rolle zu. Im August 2010 waren es bereits 163 Kommunen, die sich mit ihrer Unterschrift unter dieser Deklaration verpflichtet haben, die biologische Vielfalt in ihrer Kommune zu erhalten. Edewechts Grüne meinen, die Gemeinde Edewecht sollte dem Beispiel folgen

„Die weltweite Bedrohung von fast zwei Dritteln aller Ökosysteme und zahlreicher Tier- und Pflanzenarten und der damit verbundene Verlust der genetischen Vielfalt gilt auch für Deutschland. So sind auch in unserem Land 70 Prozent der Lebensräume bedroht“, mahnt Jack Morin Mitglied der Grünen Fraktion im Edewechter Rat. „Und die Kommunen spielen bei der Erhaltung der biologischen Vielfalt eine große Rolle, viele Entscheidungen, die im Gemeinderat getroffen werden, haben unmittelbaren Einfluss auf die Natur und damit auch auf die bedrohte Artenvielfalt“, erläutert Uwe Heiderich-Willmer, Fraktionsvorsitzender der Grünen Fraktion im Edewechter Rat, weiter.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Edewechter Gemeinderat beantragt daher die Unterzeichnung der Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“. Gleichzeitig möchte die Fraktion mit diesem Antrag bewirken, dass die Gemeinde Edewecht dem „Bündnis für biologische Vielfalt“ beitritt.

Im August 2010 waren es bereits 163 Kommunen (siehe Seite 6-8 der Anlage „Antrag-Biodiversität“), die sich mit ihrer Unterschrift unter die Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“ verpflichtet haben, die Artenvielfalt in ihrer Kommune zu erhalten. Edewecht sollte diesem Beispiel folgen, denn da Kommunen die politische Stufe repräsentieren, die den Menschen am nächsten steht, kommt ihnen dabei eine weitere wichtige Bedeutung zu. Konkrete Ergebnisse von Aktivitäten auf kommunaler Ebene, können als Vorbild für andere Handelnde dienen und gleichzeitig Impulse an höhere politische Stufen, wie z.B. den Landkreis senden. Der Erhalt von naturnahen Flächen in Siedlungsgebieten, naturnahe Pflege öffentlicher Grünflächen, Verbindung von Hochwasserschutz, Naturschutz und Erholungsfunktion (z.B. Wasserrückhaltung), Biotopverbundsysteme, Schutz von Gewässern, Förderung umweltverträglicher Land- und Forstwirtschaft, intelligente ÖPNV-Systeme, sind nur ein paar wenige Beispiele aus dem Handlungsspektrum einer Kommune, mit denen sie Einfluss auf die Entwicklung der Artenvielfalt nehmen kann.

„Wir hoffen, dass dieser wichtige Antrag, der am 22.11.2010 erstmals im Ausschuss für Landwirtschaft und Umwelt behandelt wird, dort und später im Rat, eine Mehrheit finden wird. Denn die weltweite Bedrohung der Artenvielfalt mit seinen Auswirkungen auf künftige Generation, wirkt natürlich auch in Edewecht und fordert und damit zum Handeln auf, “ plädiert Heiderich-Willmer.

Den Antrag finden Sie hier