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Mit Sommerfest in die Sommerpause

Sonntag, 22. Juli 2012 von Uwe He-Wi

Der Grüne Ortsverband Edewecht hat sein letztes Treffen vor der Sommerpause als kleines Sommerfest auf dem Died’s Hoff gestaltet. Zahlreiche Mitglieder, Interessierte und unsere grüne Landtagskandidatin Susanne Miks fanden den Weg in die Dorfstraße in Friedrichsfehn. Vor der gemütlichen Runde mit Bier, Wein, Biowürstchen und selbstgemachten Salaten gab es eine sehr informative Rundfahrt mit dem Pferdewagen über den Hof und die Felder des Died’s Hoff. Wir bekamen von Anja und Florian einen sehr umfassen Einblick in die Arbeit des Biolandbetriebes, der als Familienbetrieb fast ausschließlich mit Hilfe von Pferdekraft bewirtschaftet wird. Wir erfuhren viel über Gemüse, Unkraut, Gründüngung, gutmütige Black Welch und Pferde, deren Kraft nicht durch 26 Kinder ersetzt werden kann. Wer mehr über den Hof erfahren möchte, kann es hier nachlesen,  dort finden Sie auch die Öffnungszeiten des urigen kleinen Hofladens.

Es war ein gelungener Abschluss des ersten Halbjahres mit dem sich der Grüne Ortsverband und die Ratsfraktion in die Sommerpause verabschieden. Wir wünschen allen erholsame Sommerferien, ob zu Hause im Garten oder irgendwo in der Ferne. Das nächste Treffen des Grünen OV im September wird rechtzeitig hier bekannt gegeben.

In der Galerie finden Sie einige Impressionen von der Hofrundfahrt und dem Sommerfest, einfach ein Bild anklicken und los geht’s:

Scheindebatte um Schulentwicklung in Edewecht

Montag, 09. Juli 2012 von Uwe He-Wi

In der vergangenen Ratssitzung wurde eine ausführliche und hitzige Scheindebatte um den Beschlussvorschlag der Gruppe CDU/GRÜNE geführt.

HRS => OBS => OBS m. Gymnasialazweig => IGS !?

Scheindebatte deshalb, weil sich die Mehrheit im Prinzip über das Ziel einig ist. Der Wunsch aller Fraktionen, der Eltern wie der Lehrerschaft ist es, an der HRS-Edewecht künftig eine integrativere Beschulung umzusetzen. Hierzu ist die IGS die erste Wahl, hat sie doch von allen gängigen Schulmodellen den weitestgehenden Ansatz für eine integrative Schule. Diese ist jedoch leider nach der aktuellen Rechtslage in Niedersachsen für Edewecht nicht umzusetzen.

Genau dies hat der Beschlussvorschlag der Gruppe CDU/GRÜNE berücksichtigt: Er sieht vor, sollte sich die Rechtslage nach der Landtagswahl 2013 ändern und der Elternwunsch noch bestehen, wird die HRS in eine IGS umgewandelt. Um aber der Schule schon jetzt die Möglichkeit zu geben, sich auf den Weg zu einer integrativeren Schulform zu machen, sieht der Beschlussvorschlag ebenso vor, die HRS zunächst sofort in eine OBS ohne gymnasialen Zweig umzuwandeln. Ohne gymnasialen Zweig, weil wir so nicht von der Zustimmung der Gemeinde Bad Zwischenahn abhängig sind, die frühestens im Herbst 2012 zu erwarten wäre. Dann wäre aber die Antragsfrist für die OBS bereits verstrichen und wir könnten erst zum Schuljahreswechsel 2014/2015 eine Änderung beginnen. Um dem Wunsch der Elternvertreter gerecht zu werden, eine OBS mit gymnasialen Zweig zu führen, wurde der Beschluss kurzfristig ergänzt, so dass für den Fall, dass eine IGS auch im nächsten Jahr nicht umsetzbar ist, die Beantragung eines gymnasialen Zweiges für die dann bestehende OBS-Edewecht nachgeholt wird.

Ein breit tragender Kompromiss, der alle Wünsche und Eventualitäten berücksichtigt und somit eigentlich eine große Einstimmigkeit zur Folge haben müsste.

Weit gefehlt, dass dies nicht so gekommen ist und die SPD, UWG und die FDP gegen diesen Kompromiss stimmten, zeigt dass es hier nicht mehr um die Sache geht. Eine andauernde Oppositionsschmollstarre der SPD und UWG bringt eine so große Unflexibiltät mit sich,  dass eine kurzfristige Änderung des Beschlussvorschlages deren Vertreter und Vertreterinnen nicht dazu bewegen konnte angemessen zu reagieren, sondern sie stumpf ihre Redemanuskripte ablasen oder stereotyp ihre Aussagen wiederholten, ohne auf die neue Beschlussvorlage einzugehen. Der Vertreter der UWG wollte obendrein mit unwahren Behauptungen populistisch den Eindruck erwecken, wir hätten es in der Hand jetzt sofort eine IGS umzusetzen.

Eine solche unsachliche mit falschen Behauptungen bestückte Scheindebatte ist der Sache, nämlich für die Edewechter Schüler die Schulentwicklung zu ihren Gunsten voranzutreiben, nicht sehr hilfreich.

Nahverkehrsplan 2013 – 2017 ZVBN startet Beteiligungsverfahren

Freitag, 06. Juli 2012 von Redaktion

Im Rahmen der öffentlichen Beteiligung steht der Entwurf des Nahverkehrsplans des Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN) ab sofort online unter www.zvbn.de/nvp zur Verfügung. Der Nahverkehrsplan ist ein wesentliches Instrument zur Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).

Die Zielvorstellungen und Planungen der einzelnen Verbandsmitglieder werden darin abgestimmt und zu einem Gesamtkonzept zusammengefügt. Der Nahverkehrsplan bildet damit den Rahmen für die Entwicklung des ÖPNV im Gebiet des ZVBN. Im Rahmen eines intensiven Beteiligungsprozesses hat der ZVBN seit dem vergangenen Jahr die Fortschreibung des Nahverkehrsplans vorbereitet. Dabei wurden nicht nur die das Verbandsgebiet des ZVBN bildenden Städte Bremen, Bremerhaven, Delmenhorst und Oldenburg sowie die Landkreise Ammerland, Diepholz, Oldenburg, Osterholz, Verden und Wesermarsch nebst deren Gemeinden einbezogen, sondern auch Verkehrsunternehmen, Behindertenvertreter, der Fahrgastbeirat des VBN sowie Behörden und Institutionen.

Bis zum 14. September 2012 können Interessierte Ihre Anregungen, Änderungswünsche, Fragen und Ergänzungen an den ZVBN senden.

Für Rückfragen:
Tim Semmelhaack
Tel.: 0421/460 529 – 30
Mail: semmelhaack [at] zvbn.de

Susanne Miks auf der GRÜNEN Landesliste für die Landtagswahl

Mittwoch, 04. Juli 2012 von Redaktion

Die niedersächsischen Grünen haben an dem Wochenende vom 29.06.2012 bis 01.07.2012 in Wolfsburg ihren Landesparteitag zur Wahl der Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagswahl
am 20. Januar 2013 durchgeführt.

 

Susanne Miks hält ihre Bewerbungsrede auf der Landesdelegiertenkonferenz in Wolfsburg

„Wir haben an diesem Wochenenden engagierte Reden von zahlreichen guten KandidatInnen gehört. Die Delegierten hatten es bei ihren Entscheidungen nicht leicht.“, sagt Susanne Miks, GRÜNE Direktkandidatin des Wahlkreises 72 Ammerland. „Das Ergebnis ist eine Liste, mit der 58 ganz verschiedene KandidatInnen – wie bei den niedersächsischen GRÜNEN üblich zur Hälfte Frauen – mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten ein breites Spektrum abdecken und einen bunten Wahlkampf ankündigen. Diese breit gestreute Themenkompetenz zeichnet uns GRÜNE aus. Damit stehen wir Grüne nicht nur programmatisch für eine soziale, ökologische und weltoffene Politik, sondern bilden diese auch durch das Personal ab.“
 

Auch Susanne Miks steht jetzt auf der Landesliste. In ihrer Bewerbungsrede betonte sie u.a. aufgrund ihrer langjährigen Berufstätigkeit als Erzieherin die Notwendigkeit der besseren Förderung von frühkindlicher Bildung. Sie möchte sich deswegen auf Landesebene für zeitgemäße, pädagogische Konzepte einsetzen. „Besonders in Niedersachsen haben wir auf diesem Gebiet sehr starken Nachholbedarf. In diesem Zusammenhang ist es auch dringend notwendig, dass die Ausbildung der ErzieherInnen endlich auf Hochschulniveau angehoben wird“, ergänzte Susanne Miks kämpferisch. Als weitere Themen nannte sie in ihrer Vorstellung auf dem Landesparteitag die Inklusion während des gesamten Lebenslaufs, die Ablehnung von Planung und Bau der Küstenautobahn A22/ A20 und den Einsatz für Moorschutz und Renaturierung. „Wir GRÜNE haben lebenspraktische, kreative Ideen, die voran bringen. Das wollen wir beweisen,“ sagte Susanne Miks zum Schluss ihrer Rede. „Ziel für den 20.01.2013 und unseres engagierten, bunten Wahlkampfes ist deswegen eine Regierungsbeteiligung für uns GRÜNE mit einer starken Fraktion im Landtag.“