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GRÜNE beantragen erneut Aktualisierung des Edewechter Verkehrsentwicklungsplan

Donnerstag, 21. Februar 2019 von Uwe He-Wi

Maßnahmen zur Reduzierung des Individualverkehrs und die Optimierung des Verkehrs in  den Straßen Viehdamm, Hauptstraße und Oldenburger Straße gefordert

Nur an der Fußgängerampel ist ein stressfreies Queren der Hauptstraße möglich

Nur an der Fußgängerampel ist
ein stressfreies Queren der
Hauptstraße möglich
Foto: Heiderich-Willmer

Nach einer Umfrage der NWZ kann man in einer Schlagzeile im Lokalteil der NWZ am 13.12.2013 lesen: „Verkehrssituation nervt die Bürger“. “ Ja, das Linksabbiegen oder das simple Queren der Hauptstraße als Fußgänger wird immer wieder zur Geduldsprobe“, bestätigt der Fraktionssprecher der Edewechter GRÜNEN diese Feststellung.

Daher meint die Edewechter GRÜNE Ratsfraktion, dass der inzwischen 20 Jahre alte Verkehrsentwicklungsplan einer Aktualisierung bedarf und beantragt den 1999 erstellten Verkehrsentwicklungsplan zu aktualisieren, sowie die Optimierung der Verkehrsführung in den Straßen Viehdamm, Hauptstraße und Oldenburger Straße an Hand der Ergebnisse des aktualisierten Verkehrsentwicklungsplanes Edewecht. Weiter beantragt die Fraktion, die Entwicklung von Maßnahmen zur Reduzierung des individuellen motorisierten Verkehrs in Edewecht.

Bereits 1999 wird als Hauptursache für die schwierige Verkehrssituation in Edewechts Hauptstraßen der „hausgemachte“ Binnen-, Quell- und Zielverkehr ausgewiesen. Ein Anstieg der Bevölkerung von 18500 im Jahr 1999 auf 22768 Ende 2018, verteilt auf verschiedene Neubaugebiete im Gemeindegebiet, macht es notwendig, die 1999 erhobenen Daten zu aktualisieren und neu zu bewerten.

Schon vor 20 Jahren heißt es in der Zielsetzung des Verkehrsentwicklungsplanes:

Während der Durchgangsverkehr eines Ortes durch kommunale Planung nur indirekt beeinflußt werden kann, kann der Binnen-, Quell-und Zielverkehr, welcher in einer Kommune entsteht, durch infrastrukturelle Maßnahmen und ordnungspolitische Eingriffe sowie durch Werbekampagnen zugunsten der Verkehrsmittel des Umweltverbundes (Rad-Fuß und öffentlicher Personennahverkehr) reduziert werden.

Ein integrierter Verkehrsentwicklungsplan berücksichtigt die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Verkehrsarten und

Auch große LKWs quälen sich immer noch durch die Hauptstraße Foto: Heiderich-Willmer

Auch große LKWs quälen sich immer noch
durch die Hauptstraße Foto: Heiderich-Willmer

insbesondere den Zusammenhang mit der siedlungstrukturellen Entwicklung.“

„Genau diesen Ansatz mahnen wir schon seit 2005, als die Umgehungsstraße endgültig begraben wurde, immer wieder an,“ betonte Heiderich-Willmer bereits vor 5 Jahren, denn zu dieser Zeit wurde dieser Antrag schon einmal gestellt. Leider fand er keine Mehrheit.  Maßnahmen, die auf den „hausgemachten“ Verkehr zielen wurden seiner Zeit nur minimal umgesetzt, weitergehende Vorschläge der Planer wie „intelligente“ Ampelschaltungen, Maßnahmen zur Reduzierung des Individualverkehr fanden fast keine Berücksichtigung.

Die GRÜNE Ratsfraktion meint,  die Bürgermeisterin hat es richtig erkannt, wenn sie auf der Gemeindehomepage mit dem Satz: „Ihnen steht mit recht kurzen Wegen das komplette Angebot einer ganzen Region zur Verfügung.“ wirbt. Gut wäre, wenn die Bürgerinnen und Bürger diese Feststellung auch umsetzen würden und für diese kurzen Wege auf das Auto verzichten würden, denn es schont den Geldbeutel und die Natur. Auch dafür sollte geworben werden.

Mit einem aktuellen Verkehrsentwicklungskonzept, das diesen Ansatz berücksichtigt, wäre die Gelegenheit  die Bekenntnisse zum Klimaschutz, die aus allen Fraktionen zu hören sind, ein Stück mehr in die Praxis umzusetzen.

Das Konzept solle sich auch auf das gesamte Gemeindegebiet beziehen, denn immer wieder würde die Verkehrsplanung in Edewecht durch die Verfügbarkeit von Fördergeldern bestimmt. Dabei geriet oftmals die Frage nach dem Sinn und den Folgen eines Straßenausbaus aus dem Blickfeld. Die Reihenfolge müsse aber nach Auffassung der GRÜNEN Ratsfraktion eine andere sein. Zunächst sei zu klären welchen Verkehr möchten wir wie beeinflussen und welche Maßnahmen sind dafür geeignet, heißt es abschließend in dem Antrag.

Den Antrag finden Sie hier.

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Antrag: Aktualisierung des Verkehrsentwicklungsplanes Edewecht

Donnerstag, 21. Februar 2019 von Uwe He-Wi

Antrag:  

  1. Aktualisierung des Verkehrsentwicklungsplanes Edewecht;
  2. Optimierung des Verkehrs in den Straßen Viehdamm, Hauptstraße und Oldenburger Straße
  3. Entwicklung von Maßnahmen zur Reduzierung des individuellen motorisierten Verkehrs in Edewecht

Sehr geehrte Frau Lausch, Hallo Petra!

Die Fraktion GRÜNE beantragt erneut, den 1999 erstellten Verkehrsentwicklungsplan zu aktualisieren, sowie die Optimierung der Verkehrsführung in den Straßen Viehdamm, Hauptstraße und Oldenburger Straße an Hand der Ergebnisse des aktualisierten Verkehrsentwicklungsplanes Edewecht.

Weiter beantragen wir die Entwicklung von Maßnahmen zur sinnvollen Steuerung und Reduzierung des individuellen motorisierten Verkehrs in Edewecht.

Wir bitten den Antrag an die zuständigen Gremien, beginnend mit dem Straßen und Wegeausschuss weiterzuleiten.

Begründung:

Wie jede*r Verkehrsteilnehmer*in, egal ob zu Fuß, per Fahrrad oder im Auto täglich selbst erfährt, ist die Belastung durch den motorisierten Verkehr in Edewecht insbesondere auf den Straßen Viehdamm, Hauptstraße und Oldenburger Straße immens angestiegen. Eine Umfrage der NWZ bestätigt dies, so kann man in einer Schlagzeile im Lokalteil der NWZ am 13.12.2013 lesen: „Verkehrssituation nervt die Bürger“. Das Linksabbiegen oder das simple Queren der Hauptstraße als Fußgänger*in wird immer wieder zur Geduldsprobe. Dieses Problem existiert bis heute!

Bereits 1999 wird als Hauptursache für diesen Zustand der „hausgemachte“ Binnen-, Quell- und Zielverkehr ausgewiesen. Ein Anstieg der Bevölkerung von 18500 im Jahr 1999 auf 22768 Ende 2018, verteilt auf verschiedene Neubaugebiete im Gemeindegebiet, macht es notwendig, die 1999 erhobenen Daten zu aktualisieren und neu zu bewerten.

Die oben beschrieben Verkehrsprobleme, die sich mit den Wahrnehmungen der Büglerinnen und Bürger decken, laufen den Bestrebungen den Ortskern von Edewecht attraktiver zu gestalten zuwider.

Schon vor 20 Jahren heißt es in der Zielsetzung des Verkehrsentwicklungsplanes aus dem Jahr 1999:

Während der Durchgangsverkehr eines Ortes durch kommunale Planung nur indirekt beeinflusst werden kann, kann der Binnen-, Quell-und Zielverkehr, welcher in einer Kommune entsteht, durch infrastrukturelle Maßnahmen und ordnungspolitische Eingriffe sowie durch Werbekampagnen zugunsten der Verkehrsmittel des Umweltverbundes (Rad-Fuß und öffentlicher Personennahverkehr) reduziert werden.

Ein integrierter Verkehrsentwicklungsplan berücksichtigt die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Verkehrsarten und insbesondere den Zusammenhang mit der siedlungstrukturellen Entwicklung.“ 

In diesem Sinnen halten wir es für dringend geboten die Verkehrssituation in Edewecht neu zu begutachten und neu zu beordnen. „Ihnen steht mit recht kurzen Wegen das komplette Angebot einer ganzen Region zur Verfügung“, mit diesem Satz wird auf den Gemeindehomepage um Neubürger*innen geworben. Dies sollte u.E. auch als Motto für die Verkehrsentwicklung dienen, denn für kurze Wege benötigt man kein Auto, für alles andere sollte eine moderne Kommune ein attraktives ÖPNV-Angebot fördern.

Das Konzept sollte sich auch auf das gesamte Gemeindegebiet beziehen, denn immer wieder wird die Verkehrsplanung in Edewecht durch die Verfügbarkeit von Fördergeldern bestimmt. Dabei gerät oftmals die Frage nach dem Sinn und den Folgen eines Straßenausbaus aus dem Blickfeld. Die Reihenfolge muss aber u. E. nach eine andere sein. Zunächst ist zu klären welchen Verkehr möchten wir wie beeinflussen und welche Maßnahmen sind dafür geeignet. Diese Fragestellungen sind jedoch nur auf der Basis von aktuellen Verkehrsdaten sinnvoll zu beantworten.

Viele Grüße

Uwe Heiderich-Willmer

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Sanierung des „Karpfenteichs“, 20.000 € für den Naturschutz und Glyphosatverbot auf Gemeindeflächen beschlossen

Mittwoch, 20. Februar 2019 von Uwe He-Wi

Glyphosat künftig auf gemeindeeigenen Flächen verboten

Das von den GRÜNEN beantrage Glyphosatverbot auf gemeindeeigenen Pachtflächen wurde einstimmig im Landwirtschafts- und Umweltausschuss im Oktober 2018 mit einem Kompromiss beschlossen. Fort an ist es nur noch  erlaubt, wenn es im Sinne der landwirtschaftlichen Nutzung zur Erhaltung des Zustandes der Flächen dringend erforderlich sein sollte (Vorbereitung einer Neuansaat aufgrund des Befalls der Fläche mit Ampfer, Quecke, Löwenzahn o.ä nach mindestens 5 Jahren Nutzungsdauer), auf Antrag des Pächters im Einzelfall Pflanzenschutzmittels zu nutzen. Die Verwendung eines glyphosathaltigen Pflanzenschutzmittels ist grundsätzlich nicht mehr erlaubt.

20.000,– Euro für ökologisch wertvolle Maßnahmen beschlossen

Im gleichen Ausschuss wurde in Folge eines gemeinsamen Antrags der Fraktionen GRÜNE und CDU 20.000 Euro jährlich für den Erhalt, den Schutz sowie die Entwicklung von naturnahen Flächen in der Gemeinde mit kleinen ökologisch wertvollen Maßnahmen beschlossen. Wir sehen dieses als Weiterentwicklung der einstimmigen Ratsentscheidung aus dem Jahre 2010, als Gemeinde Edewecht die Deklaration „Bündnis für biologische Vielfalt“ zu unterzeichnen.

„Karpfenteich wird saniert“

Das Gelände um die beiden Teiche des Areal „Karpfenteich“ ist überwiegend verbuscht, es haben sich nicht heimisches Nadelholz und Spitz- und Berg-Ahorn stark ausgebreitet und neben erhaltenswerten Stiel-Eichen kommen florenfremde Rot-Eichen vor.
Zudem ist das Gelände vom Radwanderweg kaum einsehbar, so dass Radwanderer nicht zum Verweilen eingeladen werden. Das soll nun geändert werden, es soll für die Naherholung erlebbar gemacht werden und z.B. durch Bänke und die Sanierung der bereits angelegten Wege die Aufenthaltsqualität verbessert werden. Damit die Umgestaltung für die Naherholung und gleichzeitig für die Ökologie einen Gewinn bringt, soll mit der Planung ein ökologisch orientiertes Landschaftsplaner beauftragt werden ein Konzept zu erstellen. Auch diese Maßnahme geht auf einen gemeinsamen Antrag der Fraktionen GRÜNE und CDU zurück.

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