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„Von Groningen lernen: Wie die Mobilitätswende auch bei uns gelingen könnte“ am Donnerstag, 1. Juli, 19 Uhr

Freitag, 25. Juni 2021 von Uwe He-Wi

Die grünen Kreisverbände Oldenburg-Land und Ammerland sowie der grüne Stadtverband Oldenburg laden für Donnerstag, den 1. Juli um 19 Uhr zu einer virtuellen Veranstaltung ein.

Thema des Abends soll die von den uns Grünen entschieden eingeforderte Mobilitätswende sein, die an den Grenzen der jeweiligen Kommunen nicht halt machen darf, sondern gemeinsam gedacht, geplant und umgesetzt werden muss. Um den hierfür notwendigen Blick über den sog. Tellerrand zu gewinnen, beschäftigen sich seit gut zwei Jahren grüne Kommunalabgeordnete aus der Stadt Oldenburg, den beiden Kreistagen und etlichen Gemeinden im Rahmen einer gemeinsamen Arbeitsgruppe insbesondere mit Themenstellungen aus den Bereichen Bauen und Wohnen sowie Verkehr. Und eines wurde hierbei immer wieder deutlich: die Herausforderungen sind recht ähnlich und können oft nur gemeinsam bewältigt werden.

Vor diesem Hintergrund freuen wir uns, dass wir mit Benni Leemhuis (49) einen Referenten aus der Weltfahrradhauptstadt Groningen (NL) gewinnen konnten. Dort ist er seit 2010 Mitglied der GroenLinks-Stadtratsfraktion und Sprecher für Mobilität. Seit der letzten Kommunalwahl führt GroenLinks eine Koalition aus vier Parteien an und stellt u.a. den Dezernenten für Verkehr. Groningen, das eine vergleichbare Größe wie Oldenburg aufweist und ähnlich in seinem Umland eingebettet ist, ist seit vielen Jahren Partnerkommune Oldenburg und Vorbild in Sachen Mobilitätswende. Im Rahmen unserer Veranstaltung wird uns daher Benni Leemhuis erklären, wie dieser mit dem nötigen Mut und trotz vieler Widerstände gelingen kann. So wird er auf einzelne Maßnahmen eingehen, die im Moment sowohl in Oldenburg als auch den Umlandgemeinden heiß diskutiert werden: ein interkommunales Radwegenetz, ein Park&Ride-System, das bereits an den Toren der Stadt den Pendler*innenverkehr abfängt, und eine umfassende Parkraumbewirtschaftung. Im Anschluss an den Vortrag wird es ausreichend Raum zur Diskussion geben.

Moderiert wird der Abend von Sebastian Beer, Sprecher der Grünen im Rat der Stadt Oldenburg und Vorsitzender des Verkehrsausschusses.  

Dieses Zoom-Meeting findet ihr unter folgendem Link:
https://zoom.us/j/95912865400?pwd=Rzd5WU5GRVRRN3lCVGtNNFo1dGYvZz09
Meeting-ID: 959 1286 5400 – Kenncode: 830727

Zur besseren Planung wird um eine Anmeldung unter info [at] gruene-oldenburg.de gebeten.

Exkursion zum Engelsmeer

Freitag, 25. Juni 2021 von Hergen Erhardt

Die Grüne Kreistagsfraktion besucht mit der Landratskandidatin Karin Harms eines der ältesten Naturschutzgebiete, nicht nur im Ammerland, sondern niedersachsenweit.

Susanne Miks erklärt: „Wir unterstützen Karin Harms und möchten ihr nahebringen, welche Themen uns wichtig sind. Der Schutz der Moore ist einer unserer politischen Schwerpunkte.“

Landratskandidatin Karin Harms mit den Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN Kreistagsfraktion Georg Köster (links) und Hergen Erhardt (rechts) Bild: Grüne Ammerland

Der Landkreis Ammerland hat Maßnahmen zu Energieeffizienz und Hochmoorrenaturierung als Beitrag zum Klimaschutz beschlossen. Im Bereich Engelsmeer soll der Wasserstand durch Abdichten einiger Gräben und Verstärkung undichter Randbereiche gesichert werden.
Wie entscheidend der Wasserstand ist erläutert Hergen Erhardt, einer der beiden Fraktionssprecher: „Nur in den nassen Bereichen finden wir typische Hochmoorpflanzen wie Torfmoos, Wollgras und Sonnentau. Das nasse Milieu bewahrt hier den Torf vor der Zersetzung. In den umliegenden, landwirtschaftlich genutzten Flächen geht pro Jahr ein bis vier Zentimeter Torfmächtigkeit durch Abbau an der Luft verloren und CO2.wird freigesetzt“
Fraktionssprecher Georg Köster wird deutlich: „Dieser schleichende Torfabbau ist einer der großen CO2 Emittenten im Ammerland. Wir müssen mehr für den Schutz von Naturschutzgebieten wie dem Engelsmeer und die Renaturierung unserer großen Moorgebiete tun!“
Karin Harms bekräftigt ihre Ziele für das Ammerland: „Klima- und Umweltschutz ist zu einer unserer größten Herausforderungen geworden. Wir müssen alles dafür tun, um unsere Welt und natürlich auch insbesondere unsere Heimat für unsere Kinder, Enkelkinder und alle weiteren nachfolgenden Generationen lebens- und liebenswert zu erhalten.“
„Toll, dass wir uns, trotz widriger Wetterbedingungen, über wichtige Themen in so interessanter Umgebung austauschen konnten. Ich habe definitiv einen neuen Lieblingsort. Das werden wir sicher wiederholen.“, sagt Conny Kuck,

Grüne Kreistagsfraktion und KV-Vorstand mit der Landratskandidatin Karin Harms

Kreisvorstandsprecherin Bündnis 90/ DIE GRÜNEN Ammerland.
Während der gut 1½-stündigen Begehung gab Biologe Hergen Erhardt einige Hintergrundinformationen zum Engelsmeer:
„Das Engelsmeer ist seit 1939 als Naturschutzgebiet geschützt und 1,7 ha groß.
Das Engelsmeer ist schon in ältesten Karten als See im Moor verzeichnet. Solche offenen Gewässer entstanden im ohnehin nassen Hochmoor und werden Mooraugen oder Kolke genannt. In früheren Zeiten gab es unzählige davon in unseren Mooren.
Die Entstehung des Engelsmeeres ist etwas Besonderes: Es handelt sich um einen Erdfallsee, der durch Sackungen im darunterliegenden Salzstock entstanden ist. Diese Entstehung teilt das Engelsmeer mit dem Zwischenahner Meer.
In der weiteren Umgebung wird das Moor als Grünland oder Baumschule genutzt. Nur in dem kleinen geschützten Bereich finden wir Moorpflanzen von Heide, Birke und Pfeifengras auf den trockenen Standorten bis Wollgras, Moosbeere und Sonnentau an den wertvollen nassen Stellen.
Im Gelände können wir Spuren einer dynamischen Landschaft wahrnehmen. Am Nordostufer befindet sich eine Abbruchkante im Wasser, da hier die starken westlichen Winde langsam das Ufer abtragen. Am südwestlichen Ufer ist der Wellendruck geringer und hier bildet sich ein Schwingrasen aus, so dass hier eine Verlandung einsetzt. Über lange Zeit gesehen wandert das Engelsmeer auf dem Hochmoor.“

Elf Grüne wollen in den Edewechter Rat

Donnerstag, 10. Juni 2021 von Hergen Erhardt

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Edewechter Rat, Uwe Heiderich-Willmer bringt es auf den Punkt: „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir mal so viele Leute hatten, die aktiv im Ortsverband mitarbeiten!“ Und die Zahlen geben ihm Recht: die Anzahl der Mitglieder hat sich in den letzten zwei Jahren fast verdoppelt.

Am Mittwochabend stand bei den Grünen so einiges auf dem Programm. „Wir haben die Chance genutzt, uns persönlich zu treffen und auf der Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand und die Kandidat*innen-Liste für die Gemeinderatswahl im September zu wählen.“, sagt der neue Sprecher des Ortsverbandes, Roland Ernst. Neben Ernst wurden Annelene Frerichs als zweite Sprecherin und Hergen Erhardt als Kassenwart bestimmt.

v.l.n.r. Detlef Reil, Wiebke Carls, Julia Otto-Knipping, Uwe Heiderich-Willmer, Hans-Jürgen Iske, Annelene Frerichs, Anne-Karin Kress, Hergen Erhardt, Angelika Ernst, Roland Ernst, Stephanie Behrens      Bild: Grüne Edewecht

Roland Ernst weiter: „Wir sind begeistert, einige neue Mitglieder nach über einem Jahr mit Videokonferenzen persönlich kennenzulernen. Uns ist aber schon länger klar, dass sich hier ein motiviertes Team für die Ratsarbeit mit Kompetenzen und Erfahrungen in verschiedenen Disziplinen zusammengefunden hat.“

Ratsherr Detlef Reil: „Wir erleben großen Zuspruch und wollen diesen Schwung mitnehmen, um in Edewecht eine andere, grünere Politik zu machen. Daher wollen wir mit einem Team von elf Leuten in den Rat.“

Neben den drei jetzigen Ratsherren Uwe Heiderich-Willmer, Detlef Reil und Hergen Erhardt bewerben sich Wiebke Carls, Annelene Frerichs, Angelika Ernst, Hans-Jürgen Iske, Julia Otto-Knipping, Roland Ernst, Anne Kress und Stephanie Behrens für einen Sitz im Edewechter Rat.

Die Einzelvorstellungen der Kandidat*innen finden Sie hier: unter diesem Link.

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