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GRÜNE Edewecht: Ortsverbandsmitglieder begutachten Windkraftstandorte

Mittwoch, 20. März 2024 von Sabine Reents

Am Nachmittag des 17.3.2024 trafen sich 7 interessierte Mitglieder des OV Edewecht, um einige der ausgewiesenen Standorte neuer Windkraftanlagen in der Gemeinde Edewecht zu bereisen.

Mitglieder des Grünen Ortsverbandes Edewecht, machen sich ein Bild von den geplanten Windkraftstandorten. Foto: Grüne Edewecht

Um einen Eindruck von der Größe vergleichbarer Windkraftanlagen zu bekommen, wurden zuerst die Anlagen westlich von Süddorf besucht. Bei diesen Anlagen handelt es sich um den Typ E-115 von Enercon, die mit einer Höhe von ca. 190 Metern bis zur Rotorblattspitze, einem Rotordurchmesser von 115 Metern und bis zu 3 Megawatt Leistung einen guten Eindruck von den zukünftigen Windkraftanlagen vermitteln kann. Diese sollen eine Höhe von bis zu 200 Metern bis zur Rotorblattspitze und eine Leistung von 5 bis 6 MW haben. Bei einer Windstärke von 3 Beaufort (Bft), das sind 12 – 19 km/h, gab es einen guten Eindruck von der Lautstärke der Anlage im Nahbereich.

Nach der fachkundigen Einführung in die Technik und Ausstattung der Windenergieanlagen durch Martin Dörenkämper, wurde zunächst der Teilbereich 9 (Südlich Hogenset, 6-8 Anlagen) besucht. Die Reise setzte sich fort zu den Teilbereichen 6 (Wehrweg, 2 Anlagen) und 13 (Göhlenwischen, mehrere Anlagen auf Edewechter Seite).

Vor Ort wurde über Besonderheiten und mögliche Einschränkungen des jeweiligen Standortes diskutiert, wie z.B. Lärmbelastung für die Anwohner, Beleuchtung der Anlagen oder Auswirkungen auf die Vogelwelt. Technische Neuerungen scheinen hier die Auswirkungen reduzieren zu können, so ist z.B. eine durchgängige Beleuchtung der WEA nicht mehr nötig. Auch die Anforderungen an die Zufahrtswege zur Montage der Windenergieanlagen wurden in Augenschein genommen.

Ein weiterer Punkt bei der Betrachtung war die räumliche Anordnung der Anlagen, die einen gewissen Mindestabstand untereinander erfordern. Eine Gefahr, dass die Anlagen aufgrund von zu großer Strommenge im Netz abgeschaltet werden müssen, wird für diese Region nicht gesehen, da die Nähe großer Stromtrassen in das Ruhrgebiet gegeben ist.

Alles in allem war es – trotz des kalten Windes – eine interessante Veranstaltung für alle Beteiligen.

 

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