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CDU und Grüne erfolgreich in Klausur

Freitag, 24. Februar 2012 von Redaktion

Edewecht soll auch in Zukunft eine wirtschafts- und familienfreundliche Gemeinde bleiben, dabei sind Ökonomie und Ökologie in Einklang zu bringen. Das ist ein erklärtes Ziel der neuen Ratsmehrheit von CDU und Grünen, die sich kürzlich zu einer Klausurtagung  im Edewechter Rathaus trafen.

Die Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Seeger (CDU) und Uwe Heiderich -Willmer (GRÜNE) begrüßten als Gäste die Bürgermeisterin Petra Lausch und die Amtsleiter aus der Verwaltung. Beide Fraktionen konnte sich am Vormittag durch die umfangreichen Informationen aus der der Verwaltung ein umfassendes Bild über den Stand der Dinge und über wichtige Aufgaben machen, die Verwaltung und Politik in den Augen der Verwaltungsspitzen in diesem Jahr zu lösen haben.

Nach der Mittagspause stiegen die beiden Fraktionen in die Diskussion über zahlreiche Themen ein. Dabei stellten sie fest, dass es für den Wirtschaftsstandort Edewecht wichtig ist, die Sicherung bestehender und Schaffung von neuen Arbeitsplätzen zu fördern. Grundlage dafür sind unter anderem auch (zumal es keine Bahnanbindung gibt) der Ausbau und Unterhaltung des Küstenkanals als Bundeswasserstraße,Unterhaltung der Bundes- und Landesstraßen wie auch die von der Gemeinde zu zahlende Sanierung der Moorstraßen.

Ein weiteres Thema war die demografische Entwicklung in Edewecht: Hier stellten sich die Fragen: Reichen unsere Pflegeplätze? Wie ist es mit der Anzahl von Kurzzeitpflegeplätzen? Wie werden ältere Bürger und Bürgerinnen beraten? 

Von den Alten wechselten beiden Parteien zu den ganz Jungen: Hier war man sich einig, die Ganztagsbetreuung in den Kindergärten und Krippen muss bei Bedarf überprüft und – wenn notwendig – angepasst werden.  

Vom Kindergarten ging es dann thematisch zur Schule. Diskutiert wurde, durchaus auch mal kontrovers, über Strukturwandel und Einzugsbereiche, Ganztagsschule und vor allen Dingen über die bevorstehende Einführung einer von Schwarz und Grün gegrüßten Oberschule in Friedrichsfehn. Eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern beider Fraktionen wird sich künftig regelmäßig diesen Themen widmen.

Wichtig ist beiden Parteien – nicht nur bei schulischen Fragen – eine frühzeitige Bürgerinformation und –beteiligung. Hierzu wurde eine weitere Arbeitsgruppe gegründet, die sich mit der Entwicklung einer Bürgerbeteiligungskultur  beschäftigen soll.

Wie kann  die offene Jugendarbeit intensiviert werden? Benötigen wir ein neues Konzept? Was können und sollen Jugendpfleger leisten? Das sind nur drei von vielen Fragen zum Thema Jugend, mit denen sich eine dritte Arbeitsgruppe beschäftigen soll.

Für Jung und Alt gleichermaßen wichtig war die Diskussion Öffentlicher Nahverkehr. Auch zu diesem Thema wird sich eine Arbeitsgruppe zunächst mit dem Nahverkehrsplan, der noch in diesem Jahr vom ZVBN aktualisiert werden muss, wie auch mit dem Thema Bürgerbus beschäftigen.

Insgesamt wurde in einer entspannten Atmosphäre konstruktiv diskutiert, die Ergebnisse aus den Diskussionen werden nun in den Arbeitsgruppen, die sich in den nächsten Tagen konstituieren werden, weiter bearbeitet und schließlich in die Ratsarbeit der Gruppe einfließen.

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