
GRÜNE stimmen Baugebiet zu!
Was ist denn jetzt passiert? Haben die GRÜNEN bei der Gruppenbildung mit der CDU ihre Seele verkauft?

Die geplante Ökosiedlung mit Energieversorgung ohne fossile Brennstoffe, klimaschonende Baustoffe wie Kalk-Hanfsteine, Autofreiheit, Gemeinschaftshaus, geringer Flächenverbrauch pro Wohneinheit, Gründächer, Regenwassernutzung und -verrieselung. Grafik: Gemeinde Edewecht
Ganz im Gegenteil! Am 23. November 21 wurde im Bauausschuss der Plan für eine Ökosiedlung vorgestellt: Energieversorgung ohne fossile Brennstoffe, klimaschonende Baustoffe wie Kalk-Hanfsteine, Autofreiheit, Gemeinschaftshaus, geringer Flächenverbrauch pro Wohneinheit, Gründächer, Regenwassernutzung und -verrieselung.
Das ist für uns ein Paradigmenwechsel im Bauwesen und dieses Projekt wird Strahlkraft weit über Gemeinde- und Kreisgrenzen entwickeln.
Die Gruppe SPD/FDP wollte den Verwaltungsvorschlag aufnehmen und eine benachbarte Fläche gleich mit entwickeln, um dort Bauland in Reserve zu haben.
Der GRÜNE Detlef Reil: „Wir haben jetzt einen anderen Auftrag! Wir müssen das Klima schützen!“ Er rechnet vor wie viel m³ Torf und somit CO² freigesetzt würden, wenn die Gemeinde die zusätzlichen zwei Hektar abtorfen und als Bauland herrichten würde. Dieses ‚Bauen auf der grünen Wiese‘ wollen wir in Zukunft nicht mehr.
Die ‚Ökosiedlung‘ Friedrichsfehn wurde mit sechs Stimmen der Gruppe CDU/GRÜNE gegen fünf Stimmen SPD/FDP und der Gruppe ‚Gemeinsam für Edewecht‘ angenommen.
Für uns ist das ein erster Erfolg der Gruppe CDU/GRÜNE!
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