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Vorschläge des Bürgertages treffen GRÜNE Themen

Freitag, 02. April 2010 von Uwe He-Wi

Edewechts Grüne freuen sich über die Ergebnisse des Bürgertages. Es wurden viele Ideen gesammelt die sich mit Themen decken, mit denen sich die Edewechter Grünen zum Teil schon seit Jahren beschäftigt haben. Viele Themen die leider wegen mangelnder Aussicht auf Mehrheiten im Edewechter Rat wieder in der Schublade landeten oder überstimmt wurden, oder im Tagesgeschäft schlicht wieder in Vergessenheit gerieten.

So beispielsweise das Thema Radwegekonzept, hierzu hatten sich die Grünen bereits in der Vergangenheit mehrfach zu Wort gemeldet und den Ausbau des Radwegenetzes gefordert, wie es im Übrigen auch im Verkehrsgutachten von 1999 gefordert wurde. Einige der wichtigsten Punkte sind dabei die Entschärfung der Situation für Radfahrer entlang der Hauptstraße zwischen Oldenburger- Rathausstraße und Auf der Loge. (Lesen Sie dazu im Löwenzahn Nr. 66 vom Juli 2000

Ein weiteres Beispiel ist die Forderung nach einem ganzheitlichen Konzept für die Jugendarbeit, auch zu dieser Frage haben die Grünen in den zurückliegenden Jahren bereits Vorschläge gemacht, die heute noch genau so aktuell sind. Denn zu einer ganzheitlichen Konzeption für die Jugendarbeit gehört auch die Vernetzung mit den Schulen. Hierzu ist die Einstellung eines/r Sozialarbeiters/in in der Schule und oder in der Jugendpflege notwendig, der/die in der Lage ist auf die heutigen Bedürfnisse und Probleme der Jugendliche Einzugehen. Prävention, Streetwork sind zwei Stichwörter hierzu. Leider sind in der Vergangenheit schon Chancen in Form von Förderungen nicht genutzt worden, bereits 2001 wurde die Grüne Anregung das Förderprogramm „Prävention und Integration“ des Landes Niedersachsen mit einem ca. 50 %-Zuschuss für die Stelle einer Präventionsfachkraft an der Haupt- und Realschule Edewecht zu beantragen abgelehnt. (Lesen Sie dazu im Löwenzahn Nr. 69 vom Juli 2001 Seite 8.)

Aber auch die der Wunsch nach dem Erhalt der Natur, bzw. der Wunsch nach mehr Grün in der Gemeinde bestätigt uns in unseren Bemühungen immer wieder darauf hin zu weisen, das in der Ortsbildgestaltungen die Berücksichtigung der Natur zu kurz kommt. Man könnte die Liste der Übereinstimmungen noch fortführen.

Wichtig ist nun, dass diese engagierten Vorschläge der Bürger/innen ernst genommen werden. Sicher müssen die Stärken der Gemeinde auch genannt werden, wie Bürgermeisterin Petra Lausch im Interview in der NWZ bemerkte, die Gefahr ist jedoch sehr groß, dass man sich in der Feststellung dieser Stärken suhlt und die Defizite wieder hinten anstellt. Auch muss man sich im Klaren sein, dass viele Vorschläge Geld kosten, es darf nicht bei den eben mal kostenneutral umsetzbaren Kleinigkeiten bleiben. Die Haushaltsdebatte wird in diesem Zusammenhang weiterzuführen sein.

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