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„Neue Wege gehen“

Freitag, 10. August 2001 von Uwe He-Wi

Jochen Gerdes kandidiert für die GRÜNEN

Der Ortsverband Edewecht von Bündnis 90/Die Grünen tritt mit einem eigenen Kandidaten für die Wahl zum hauptamtlichen Bürgermeister an. Nach der Nominierung von Vorstand und Gemeinderatsfraktion wählte die Mitgliederversammlung den 50-jährigen Diplom-Verwaltungswirt Jochen Gerdes aus Kleefeld zum Kandidaten für die Bürgermeisterwahl.

Gerdes verfügt über langjährige Verwaltungspraxis auf kommunaler Ebene, als Pressesprecher im niedersächsischen Ministerium für Bundes und Europaangelegenheiten und seit 1995 als stv. Geschäftsführer des deutsch-niederländischen Kooperationsverbundes Neue Hanse Interregio (NHI).

Jochen Gerdes lebt mit seiner Lebensgefährtin und Sohn Tobias in Kleefeld. Obwohl er selbst nie aktiv Fußball gespielt hat, ist er seit einigen Jahren 1-2 mal in der Woche auf dem Sportplatz zu sehen. Der 9-jährige Tobias ist begeisterter Fußballer uns spielt in der Jugendmannschaft F2 des SV-Friedrichsfehn.

Gerdes selbst ist seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Dritten-Welt-Arbeit engagiert. Die große Not und das Elend von Milliarden von Menschen ist für ihn eine schreiende Ungerechtigkeit. Er war mehrere Jahre im Bundesvorstand der Kinderhilfsorganisation terre des hommes und ist Mitbegründer des Eine Welt-Vereins/Weltladen Edewecht. Von 1994 bis 1998 war er der 1. Vorsitzende des Vereins. Vor Ort engagierte sich Gerdes in Friedrichsfehner Elterinitiativen.

Für den Kleefelder ist es ein Anliegen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu planen. „In den letzten Jahren ist sehr viel Vertrauen in die Kommunalpolitik verlorengegangen“ meint Gerdes. Bürgerbeteiligung sei viel zu eng ausgelegt worden. Das möchte er ändern: „Behörden und Verwaltungen sind gut beraten, wenn sie bei ihren Entscheidungen auch die Erfahrungen der Menschen berücksichtigen.“

„Neue Wege gehen“ ist das Motto für Jochen Gerdes. Für die Wirtschaftsentwicklung spielt auch der Einzelhandel eine große Rolle. Es reicht nicht aus alles auf die Karte Industrieansiedlung zu setzen. In den Ortschaften müssen Kleingewerbe und Einzelhandel erhalten bleiben. Der Leerstand an Gewerbeflächen ist ein bedrohlicher Zustand, betont Gerdes. Hier muß die Gemeinde gemeinsam mit den Gewerbetreibenden und Ortsbürgervereinen mit gezielten Konzepten entgegenwirken.

Kontakt: Jochen Gerdes, Fuhrkenscher Grenzweg 4, 26188 Edewecht, Telefon 04486 – 465, Mobil 0171 – 484 1502

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