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Antrag Verkehrsentwicklungsplan Edewecht

Sonntag, 16. Februar 2014 von Uwe He-Wi

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt den 1999 erstellten Verkehrsentwicklungsplan zu aktualisieren, sowie die Optimierung der Verkehrsführung in den Straßen Viehdamm, Hauptstraße und Oldenburger Straße an Hand der Ergebnisse des aktualisierten Verkehrsentwicklungsplanes Edewecht.

Weiter beantragen wir die Entwicklung von Maßnahmen zur Reduzierung des individuellen motorisierten Verkehrs in Edewecht.

Begründung:

Wie jede/r Verkehrsteilnehmer/in, egal ob zu Fuß, per Fahrrad oder im Auto täglich selbst erfährt, ist die Belastung durch den motorisierten Verkehr in Edewecht insbesondere auf den Straßen Viehdamm, Hauptstraße und Oldenburger Straße immens angestiegen. Eine Umfrage der NWZ bestätigt dies, so kann man in einer Schlagzeile im Lokalteil der NWZ am 13.12.2013 lesen: „Verkehrssituation nervt die Bürger“. Das Linksabbiegen oder das simple Queren der Hauptstraße als Fußgänger wird immer wieder zu Geduldsprobe.

Bereits 1999 wird als Hauptursache für diesen Zustand der „hausgemachte“ Binnen-, Quell- und Zielverkehr ausgewiesen. Ein Anstieg der Bevölkerung von 18500 im Jahr 1999 auf 21300 Ende 2013, verteilt auf verschiedene Neubaugebiete im Gemeindegebiet, macht es notwendig, die 1999 erhobenen Daten zu aktualisieren und neu zu bewerten.

Die oben beschrieben Verkehrsprobleme, die sich mit den Wahrnehmungen der Büglerinnen und Bürger decken, laufen den Bestrebungen den Ortskern von Edewecht attraktiver zu gestalten zuwider.

Schon vor 15 Jahren heißt es in der Zielsetzung des Verkehrsentwicklungsplanes aus dem Jahr 1999:

„Während der Durchgangsverkehr eines Ortes durch kommunale Planung nur indirekt beeinflußt werden kann, kann der Binnen-, Quell-und Zielverkehr, welcher in einer Kommune entsteht, durch infrastrukturelle Maßnahmen und ordnungspolitische Eingriffe sowie durch Werbekampagnen zugunsten der Verkehrsmittel des Umweltverbundes (Rad-Fuß und öffentlicher Personennahverkehr) reduziert werden. Ein integrierter Verkehrsentwicklungsplan berücksichtigt die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Verkehrsarten und insbesondere den Zusammenhang mit der siedlungstrukturellen Entwicklung.“

In diesem Sinnen halten wir es für dringend geboten die Verkehrssituation in Edewecht neu zu begutachten und neu zu beordnen. „Ihnen steht mit recht kurzen Wegen das komplette Angebot einer ganzen Region zur Verfügung,“ mit diesem Satz wird auf den Gemeindehomepage um Neubürger geworben. Dies sollte u.E. auch als Motto für die Verkehrsentwicklung dienen, denn für kurze Wege benötigt man kein Auto, für alles andere sollte eine moderne Kommune ein attraktives ÖPNV-Angebot fördern.

 Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN

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